Fußball-Regionalliga

TD/A holt noch mehr Drittligaerfahrung: Naturbursche verstärkt Defensive

Der Innenverteidiger Luca Menke hat eine gute Spieleröffnung.

Der Innenverteidiger Luca Menke hat eine gute Spieleröffnung. Foto: FuPa

D/A hat ordentlich in die Offensivpower investiert. Jetzt ist auch ein drittligaerfahrener Verteidiger an Bord, der schon einen großen Fürsprecher im Team hat.

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Von Jan Bröhan
26.06.2026, 13:00 Uhr

Drochtersen. Mit Luca Menke hat die SV Drochtersen/Assel nun auch ihre Defensive nochmals aufgerüstet. „Luca ist ein starker Innenverteidiger, mit einer guten Spieleröffnung“, sagt Sportdirektor Sören Behrmann. Es sei wichtig gewesen, dass D/A auch in der Defensive noch einmal nachlegt.

Der 26-Jährige war zuletzt zwei Jahre beim VfB Lübeck, wo sein Vertrag ausgelaufen war. Bei D/A hat er vorerst einen Einjahresvertrag unterschrieben. „D/A war schon immer ein Thema bei mir. Das ist eine Topadresse“, sagt Menke.

Es habe sowieso „Berührungspunkte“ gegeben, so Menke, weil er in Lübeck schon mit Ex-D/A-Spieler Robin Kölle und mit Jorik Wulff zusammengespielt hat.

Menke hat mit Jorik Wulff einen Fürsprecher im Team

„Ich habe Oli (Trainer Oliver Ioannou) und Sören (Sportdirektor Behrmann) gesagt, dass wir uns bei Luca charakterlich keinerlei Sorgen machen müssen“, erzählt Jorik Wulff.

Luca Menke spielte zwei Jahre für den VfB Lübeck.

Luca Menke spielte zwei Jahre für den VfB Lübeck. Foto: FuPa

Er und Menke haben zu Lübecker Zeiten, spielten in der Saison 2024/25 zusammen, viel zusammen geangelt. „Das verbindet natürlich“, sagt Wulff. Wer ist denn der bessere Angler? Menke lacht und sagt: „Da muss ich sagen: Ich.“

Menke kommt aus Lüneburg. Er sei gerne bei der Familie und verbringe gerne Zeit mit Freunden. „Ich bin in der Natur groß geworden, entweder wir haben gekickt oder geangelt.“

Fußballerisch ist er schon viel rumgekommen

Menke spielte schon in vier der fünf Regionalligen. In der Nordost-Staffel für Halberstadt, in der West-Staffel für SF Lotte, in der Südwest-Staffel für SV 07 Elversberg und in der Nord-Staffel ist D/A nach St. Pauli II und Lübeck die dritte Station.

„Das Niveau ist eigentlich ziemlich gleich, es gibt aber überall kleine Unterschiede“, sagt Menke. In der Nordost-Liga werde sehr körperbetont gespielt, in der West- und Südwest-Staffel legen sie mehr Wert aufs Fußballerische, die Nord-Staffel habe durch die Nähe aller Vereine einen großen Pluspunkt.

Menke hat überall seine Erfahrungen gesammelt und sich weiterentwickelt.

Menke will so ambitioniert spielen wie möglich

„Die schönste Zeit war klar bei Elversberg, die gekrönt wurde mit dem Drittliga-Aufstieg“, sagt er. Neben der Drittligaerfahrung hat er auch Titel gesammelt. Mit Elversberg wurde er Meister in der Regionalliga Südwest und in der 3. Liga, holte zudem zweimal den Saarland-Pokal. Auch mit dem VfB Lübeck wurde er 2025 Pokalsieger.

Luca Menke (26).

Luca Menke (26). Foto: FuPa

Die hohen Ansprüche, Anforderungen und Ziele bei D/A waren ihm „wichtig“. „Ich wollte und will immer so ambitioniert spielen wie möglich“, sagt Menke. In den Gesprächen mit Ioannou und Behrmann „waren wir gleich auf einer Wellenlänge“.

In der vergangenen Saison hatte er ein wenig Verletzungspech. Erst fiel er unglücklich auf die linke Hand und musste operiert werden. Dann rasselte er mit einem Gegenspieler zusammen und musste an derselben Hand nochmals operiert werden. „Als Verteidiger muss man griffig sein“, sagt Menke und lacht, „aber die Hand ist im Fußball nicht so schlimm und jetzt ist alles wieder auskuriert.“

Sein Fürsprecher weiß: „Luca kann uns fußballerisch auf jeden Fall weiterhelfen, zudem ist er lautstark, coacht einen von hinten heraus“, sagt Jorik Wulff.

Und es wird bestimmt nicht lange dauern, dann gehen sie auch im Landkreis Stade zusammen angeln. Wulff hat sicherlich Geheimtipps, wo er im Wettbewerb mit der Angel im Vorteil ist.

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