Fußball-Regionalliga

TD/A rüstet weiter auf: Drittligaspieler „will was erreichen“

D/A-Trainer Oliver Ioannou mit dem drittligaerfahrenen Neuzugang Christopher Schepp (rechts).

D/A-Trainer Oliver Ioannou mit dem drittligaerfahrenen Neuzugang Christopher Schepp (rechts). Foto: Bröhan

Die Transferoffensive ist noch nicht beendet. D/A hat den nächsten Neuzugang verkündet. Der kommt aus der 3. Liga und mag es ruhig - ist aber ehrgeizig.

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Von Jan Bröhan
24.06.2026, 11:00 Uhr

Drochtersen. Mit den bisherigen Neuzugängen setzte der Fußball-Regionalligist SV Drochtersen/Assel schon Zeichen und untermauerte damit seine gestiegenen Ambitionen. Dass das Transferfenster mit sechs Neuen noch nicht geschlossen sei, wurde ebenso kommuniziert. D/A will Qualität in der gesamten Kaderbreite.

Mit Christopher Schepp kommt Qualität. Der 26-Jährige spielte zuletzt für den Drittligisten TSV Havelse. Die Offensivkraft habe einen guten Abschluss und könne es mit links wie rechts, sagt Sportdirektor Sören Behrmann.

D/A und Schepp kennen sich aus der Regionalliga Nord, er spielte schon für BW Lohne und von 2023 bis 2025 für den SV Meppen.

Schepp kommt mit gutem Gefühl nach Kehdingen

„Ich war schon länger im Austausch mit Sören“, sagt Schepp. Man kenne sich von den direkten Duellen und habe Kontakt gehabt. „Sie haben mich verfolgt und haben sich um mich bemüht“, sagt Schepp.

Dies sei zuletzt dann wesentlich intensiver geworden. „Ich habe bei der Sache jetzt ein gutes Gefühl“, sagt Schepp. Und: „Wenn ich zu D/A gehe, will ich auch etwas erreichen.“ Der Vizemeister will angreifen.

In der vergangenen Saison spielte er in der Regionalliga West bei RW Oberhausen und wechselte in der Winterpause zum abstiegsbedrohten Drittliga-Aufsteiger TSV Havelse. Der spielte zwar eine ordentliche Serie, hielt am Ende aber nur die Klasse durch die Insolvenz von 1860 München.

Der „ruhige Typ“ mag es ländlich

Schepp kam zu 19 Einsätzen, traf vier Mal und legte zwei Tore auf. „Sportlich gesehen, war es ein gutes halbes Jahr für mich“, sagt er, „ich konnte mich zeigen und habe meine Scorerpunkte gemacht.“ Havelse habe um die bestmögliche Platzierung gekämpft. Die reichte dann doch für den Klassenerhalt. „Für mich war aber klar, dass ich mich verändern will.“

Schepp bezeichnet sich als „eher ruhigen Typ“. „Ich komme aus dem Ländlichen und mag das“, sagt er. Bei Spaziergängen entspanne er. Ansonsten spielt er gern Padel oder auch mal Darts.

Sein erster Eindruck von D/A? „Super.“ Er sei super aufgenommen worden, alle seien sehr freundlich. Gleichzeitig spitzt sich der Konkurrenzkampf bei D/A weiter zu.

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