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Fußball-Regionalliga

TD/A will in seiner Erfolgssaison schnell wieder in die Spur kommen

Robin Kölle und D/A wollen weiter an ihre Schmerzgrenze gehen.

Robin Kölle und D/A wollen weiter an ihre Schmerzgrenze gehen. Foto: Struwe

D/A steckt in einer kniffeligen Konstellation im Endspurt der Saison. Nun wartet eine immens schwierige Auswärtsaufgabe. So will Trainer Ioannou die Erfolgssaison retten.

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Von Jan Bröhan
Freitag, 17.04.2026, 06:00 Uhr

Drochtersen. Durch die Niederlage gegen den VfB Oldenburg hat der Tabellenzweite SV Drochtersen/Assel nur noch eine sehr theoretische Chance in der Meisterschaft. SV Meppen hat mit einem mehr absolvierten Spiel zehn Punkte Vorsprung. Auch die Vizemeisterschaft hat D/A nicht mehr in eigener Hand, da Oldenburg mit einem Spiel weniger nur zwei Punkte Rückstand hat.

„Das ist eine Situation, die in einer Saison nicht so häufig vorkommt“, sagt Oliver Ioannou. Nach der bitteren Niederlage gegen den VfB sei er „nicht groß in die Analyse“ gegangen. Es gehe vornehmlich darum, die Köpfe wieder frei zu bekommen und mental in die Spur zu kommen, so Ioannou.

Ioannou: „Schnell den Blick nach vorne richten“

Das bisher Geleistete dürfe nicht schlecht geredet werden, fordert Ioannou. „Daran müssen wir weiter anknüpfen.“ Fakt ist nämlich, dass D/A schon jetzt, sechs Spieltage vor Saisonende, einen Punkt (61) mehr hat als vergangene Saison, als D/A Dritter wurde mit dem punktgleichen Vizemeister Kickers Emden. Als Ioannou 2023 eine angeschlagene D/A-Mannschaft übernommen hatte, führte der Weg sie noch auf Platz 4 (61 Punkte).

D/A wird nach Punkten also die erfolgreichste Regionalligasaison seit Zugehörigkeit (2015; 62 Punkte) spielen. Sollte es mit der Vizemeisterschaft klappen, sowieso.

Weitere Erfolgserlebnisse sind im Liga-Endspurt aber aus einem anderen Grund noch viel wichtiger. „Dann gehen wir mit einem viel besseren Gefühl ins Pokalfinale“, sagt Ioannou. Gegner wird am 24. Mai die vierte Topmannschaft der Liga sein, der SSV Jeddeloh, der am Mittwochabend den Drittligisten TSV Havelse nach Elfmeterschießen besiegte. Der vierte Pokalerfolg ist das große Ziel von D/A.

Jetzt wartet eine schwierige Auswärtsaufgabe

Am Samstag (13 Uhr) muss D/A „alle Kräfte bündeln“, so Ioannou, um bei der zweiten Mannschaft von Hannover 96 zu bestehen. Hannover stellt die derzeit zweitbeste Rückrundenmannschaft und hat aus den Top 4 Oldenburg und Jeddeloh besiegt sowie gegen Meppen remis gespielt.

„Hannover macht die meisten Sprints der Liga, da geht es in beide Richtungen ab“, sagt Ioannou. Es werde eine intensive Partie.

Verletzungsbedingt und durch weitere Sperren hat D/A derweil weniger Alternativen.

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