TDas Gipfeltreffen: Mit D/A und Flensburg prallt Offensivpower aufeinander
Jorik Wulff und D/A werden in Flensburg viel investieren müssen. Foto: Struwe (Archiv)
Den derzeitigen Tabellenführer hatte vor der Saison kein Experte auf dem Zettel, wenn es um die Meisterschaft und den möglichen Drittliga-Aufstieg ging. Das ist der D/A-Gegner.
Drochtersen. Wenn man es ganz genau nimmt, ist der SC Weiche Flensburg 08 noch ein ziemlich junger Verein. Erst 2017 fusionierte der ETSV Weiche mit Flensburg 08.
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In der ersten Saison 2017/18 unter dem jetzigen Namen wurde Flensburg Meister der Regionalliga Nord, scheiterte aber in der Relegation um den Drittliga-Aufstieg an Energie Cottbus. Während der Corona-Saison 2020/21 stellte Flensburg als Erster der Nordstaffel keinen Lizenzantrag für die 3. Liga.
In den vergangenen drei Saisons waren die Platzierungen des SC Weiche mit den Plätzen 15, 13 und 9 bescheiden.
Warum ist Flensburg gerade so erfolgreich?
„Sie haben den Kern der Mannschaft behalten und sich mit vier, fünf Spielern, die offensichtlich passen, gut verstärkt“, ordnet es D/A-Trainer Oliver Ioannou ein.
Flensburgs Kapitän Kevin Ntika sagte kürzlich in einem Radiointerview, dass keiner die Mannschaft auf dem Zettel gehabt hätte, dass sie eine Einheit sind und jetzt natürlich so lange wie möglich ganz oben mitmischen wollen.
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„Das ist immer die Frage: Ob man es über eine ganze Saison halten kann“, sagt auch Ioannou auf die Überraschungsmannschaft bezogen und ergänzt: „Die Tendenz ist ganz klar da.“
Die Stärken des Tabellenführers
Im vergangenen Heimspiel hat Flensburg zwei Mal einen Rückstand gegen den VfB Oldenburg - vor der Saison der Meisterschaftsfavorit - egalisiert und letztlich mit 3:2 gewonnen.
Ioannou verweist auf die starken Standards, durch die Flensburg schon Spiele entschieden hat. Zudem habe der Tabellenführer große Qualität im Zentrum und ein gutes Umschaltspiel.
Neuzugang Erolind Krasniqi hat in der bisherigen Saison bestätigt, dass er auch eine Liga höher „ein Unterschiedsspieler ist“, so Ioannou. Der 26-jährige Offensivmann hat zwar Regionalligaerfahrung, spielte die letzten drei Saisons aber in der Hamburger Oberliga.
In der vergangenen Saison schoss er den ETSV Hamburg mit sagenhaften 48 Toren, zudem 20 Assists, zur Meisterschaft. Der ETSV verzichtete aber auf die Aufstiegschance, so profitierte Vizemeister Eimsbüttel. Für Weiche bereitete Krasniqi schon 15 Tore vor und schoss 9.
In dem jetzigen Gipfeltreffen prallen mit Flensburg (40 Tore) und D/A (43) die offensiv stärksten Teams aufeinander.
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