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Sporttermine

TDas sind die sportlichen Höhepunkte im Kreis Stade am Wochenende

Bennett Spree.

Bennett Spree. Foto: BFR Vontent (nomo)

Der SV Beckdorf will in der Regionalliga punkten. D/A testet beim FC St. Pauli II. Und im Kader der Basketballer des VfL Stade steht ein Mann, der es wissen will.

Von Redaktion Freitag, 20.02.2026, 07:50 Uhr

Fußball

Regionalligist SV Drochtersen/Assel testet am Sonntag, 22. Februar, um 15 Uhr seine Form beim Ligarivalen FC St. Pauli II auf dem Platz am Sportzentrum Brummerskamp in Hamburg.

Handball

Beckdorfs Regionalliga-Handballer bestreiten am Freitag, 20. Februar, um 20 ein Heimspiel gegen die SG Achim/Baden. „Besonders achten müssen wir auf Achims Marvin Pfeifer und sein Zusammenspiel mit dem Kreisläufer“, sagte SV-Trainer Robert Frahm. Achim habe mit einem schlagkräftigen Rückraum überzeugt und sich nach einer Negativserie in den letzten Wochen wieder erholt.

Mit neuem Trainer auf der Bank spielen die Handballerinnen der HSG Stade/Fredenbeck am Sonntag um 14.30 Uhr im Sportcampus in der Regionalliga gegen den Hannoverscher HC. Alexander Mirkens, der Aleksandra Malmon-Osuch (Mutterschutz) ablöste, hat eine zusätzliche Trainingseinheit eingefügt, um den Kader besser kennenzulernen.

Am Sonntag, 22. Februar, 16 Uhr, findet in Buxtehude ein Europapokalspiel statt: Frauen-Bundesligist VfL Oldenburg trägt das finale Gruppenspiel gegen den norwegischen Vertreter Tertnes Bergen in der Halle Nord aus, da die Oldenburger Arenen am Wochenende nicht zur Verfügung stehen. Für den VfL geht es um den Einzug ins Viertelfinale in der European League, dem zweithöchsten europäischen Wettbewerb. Tickets sind im Online-Shop des VfL Oldenburg erhältlich und kosten 20 Euro.

Basketball

Seit einem Monat trägt Bennett Spree das Trikot des VfL Stade in der Regionalliga und hat in dieser kurzen Zeit bereits Spuren hinterlassen. Jetzt steht gegen den TuS Lichterfelde aus Berlin am Samstag, 21. Februar, um 19.30 Uhr im Sportcampus der nächste Auftritt an.

„Ich gehe davon aus, dass ich spielen kann“, erklärt Bennett Spree, nachdem er sich beim letzten Spiel krank abmelden musste. Der 19-Jährige, Mitte Januar vom Zweitligisten Westerstede gekommen, hat sich bemerkenswert schnell in das neue Spielsystem eingefunden. Auch innerhalb der Mannschaft soll sich der agile „Wadenbeißer“ und „Terrier“, wie er auf der Tribüne tituliert wird, Respekt erarbeitet haben.

225 Kilometer liegen zwischen seinem Heimatort Weener bei Leer in Ostfriesland und Stade. Bei winterlichen Straßenverhältnissen kann die Fahrt schon einmal drei Stunden dauern. Dennoch wagte Spree im Januar den Schritt. „Ich habe mir nach dem Aufstieg mit Westerstede in die 2. Liga ProB natürlich Hoffnungen gemacht zu spielen. Aber es kamen für die höhere Liga weitere neue Spieler und dann bekam ich nicht viel Spielzeit“, berichtet er offen über die Gründe für den Wechsel in der Wintertransferperiode.

Zum Basketball kam er früh: Seine Eltern spielten selbst, der Vater in der Oberliga, mit vier Jahren stand er erstmals mit Ball in der Halle. VfL-Coach Joan Rallo Fernández holte ihn schließlich zunächst bis zum Saisonende nach Stade.

Abseits des Parketts arbeitet Spree derzeit an seiner Zukunft. Im Rahmen eines Freiwilligendienstes bei den Baskets for Life in Oldenburg absolviert er den praktischen Teil für die Fachhochschulreife. Und danach? „Am Schönsten wäre es irgendwie in Richtung Polizei oder Zoll. Aber bis dahin ist ja noch Zeit“, sagt er mit einem Lächeln.

Nicht Basketball-Profi? „Ja, das ist natürlich das erste Ziel. Wenn das klappt, dann wird alles andere erst einmal eine Schublade nach unten gepackt“, stellt der 1,87 Meter große Guard klar. Beim VfL hat er die Rolle des verletzten Gianluca Pavlidis übernommen, Verantwortung inklusive.

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