TDie jungen Wilden unter sich: Fredenbeck spielt in Ahlen
Fredenbeck ist ligaübergreifend der beste Aufsteiger in ganz Deutschland. Foto: Joerg Struwe
Aufsteiger Fredenbeck steht in der 3. Liga gut da. Wenn der VfL seine starke Form auch in Ahlen zeigt, dürfte dem Klassenerhalt nichts mehr im Wege stehen.
Fredenbeck. Nach dem überzeugenden Sieg gegen den TSV GWD Minden II müssen die Handballer des VfL Fredenbeck in der 3. Liga auswärts bei der Ahlener SG antreten. Anwurf der Partie ist am Samstag, 7. März, um 19 Uhr.
Die Ahlener SG stellt mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren ähnlich wie die Fredenbecker eine der jüngsten Mannschaften in der Liga und rangiert zurzeit mit 15:27 Punkten auf Tabellenplatz elf, nur drei Pluspunkte von den Abstiegsrängen entfernt. Zuletzt holten die Ahlener auswärts beim TSV Anderten beide Punkte.
Dreh- und Angelpunkt des Ahlener Spiels ist David Wiencek in der Rückraummitte als Spielgestalter, zugleich neben Linksaußen Benedikt Bayer und Rechtsaußen Nico Horn gefährlichster Ahlener Torschütze. Die Abwehr der Ahlener agiert flexibel, steht oft sehr offensiv.
Sieg macht Klassenerhalt so gut wie perfekt
Der Fredenbecker Trainer Matthias Steinkamp, der mit komplettem Kader aufwarten kann, erwartet ein Spiel auf Augenhöhe. Die Stimmung in der Mannschaft sei nach dem Sieg am letzten Wochenende gut. Der Coach hofft auf eine befreiende Wirkung des Sieges gegen GWD Minden und ein „hungriges Team, das endlich auch einmal auswärts seine Stärken zeigt“. Am Ende entscheide die Tagesform. Wenn seine Mannschaft ihr Spiel finde, dann habe Steinkamp die „Hoffnung, dass wir Punkte aus Ahlen mitnehmen können.“
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Das Hinspiel gewann der VfL Fredenbeck äußerst knapp mit 28:27. Pelle Fick erzielte 30 Sekunden vor Abpfiff den Siegtreffer. Ein erneuter Sieg der VfLer würde letzte Zweifel am Klassenerhalt der Fredenbecker beseitigen.
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