TErsatzgeschwächte Wangerser straucheln im Kampf um den Klassenerhalt
Der MTV Wangersen kann die Ausfälle, wie unter anderem von Nick Poppe, nicht kompensieren. Foto: Bartsch (Archiv, nomo)
Erstligist Wangersen verliert in der Abstiegsrunde deutlich und hat nun einen Abstiegskrimi vor der Brust. Zweitligist Düdenbüttel hält dem Erfolgsdruck stand.
Landkreis. 1. Bundesliga Männer: Der MTV Wangersen das erste Spiel der Abstiegsrunde gegen den Ahlhorner SV glatt mit 0:5. Damit steigt die Abstiegsgefahr enorm an.
Wangersen musste in Ahlhorn erneut auf die Stammspieler Nick Poppe, Lasse Butschkadoff und Marcel Brey verzichten. „Das kann kaum eine Mannschaft verkraften“, sagte Trainer Martin Becker.
So musste mit Sjard Werner wiederum ein ehemaliger Ligaspieler aushelfen. Der Auftakt für den MTV war alles andere als gut, 6:11 und 5:11. Dann kam auch Wangersen in die Spur, führte mit 9:7, verlor aber noch gegen cleverere Ahlhorner 10:12. Dieser Rückstand hinterließ beim Aufsteiger erhebliche Spuren. Gleich mit 2:11 ging Durchgang vier verloren, ehe mit dem 7:11 die 0:5-Niederlage perfekt war.
Dennoch kann Wangersen noch vom Klassenerhalt träumen. Das alles entscheidende Treffen gegen den Leichlinger TV findet am nächsten Samstag um 14 Uhr in Wangersen statt. Der Sieger wird wahrscheinlich weiter im Oberhaus spielen.
Diamantene Hochzeit
T Der Fußballverrückte und seine Karin: Die Bälle wichen der Musik
2. Bundesliga Männer: Der SV Düdenbüttel holte in Brettorf einen ganz wichtigen 3:1-Sieg gegen den MTV Wolfsburg-Vorsfelde. Dadurch hat der SVD jetzt Platz sechs inne, der aber noch keine Garantie für den Klassenverbleib ist.
In Brettorf verlor Düdenbüttel in der ersten Partie gegen Brettorf II mit 0:3. „Wir sind zwar nie eingebrochen, mehr aber auch nicht“, sagte Angreifer Jörn Martens.
Fußball-Kreisliga
T So haben die Trainer abgestimmt: Das ist die Elf der Saison
Dadurch geriet Düdenbüttel unter Druck, denn gegen Wolfsburg-Vorsfelde musste unbedingt ein Sieg her, um nicht auf einen direkten Abstiegsplatz zu rutschen. Es entwickelte sich eine wahre Hitzschlacht. Doch der SVD bestand diesen Härtetest. Marc Lange, Jörn Martens, Mathis Brunswig, Tobias Pape und Mirco Zühlsdorff zeigten eine kompakte Leistung. „Jetzt können wir etwas entspannter in die nächsten Spiele gehen“, so das Fazit von Jörn Martens. Nächste Spiele: Samstag, 27. Juni, in Südheide-Oldendorf: SV Düdenbüttel, MTV Oldendorf, TK Hannover. (wb)
Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.