TEssel meistert seine Aufstiegsmission – Düdenbüttel mit Rücken zur Wand
Essel feiert den Aufstieg: Valea Meyn, Lina Schomaker, Svenja Donner, Lucy Güldenhaupt (h.v.l) sowie Sophie Seba, Seike Dieckmann, Mara-Sophie Bartsch, Mette Wohlers (v.v.l). Foto: Bartsch
Absteiger Wangersen hat kaum noch gesunde Spieler. Bei den MTV-Frauen hat sich der Coach verabschiedet. Essels Frauen steigen als Vizemeister auf. Und Düdenbüttel zittert.
Landkreis. 1. Bundesliga Männer: Absteiger MTV Wangersen kassierte in Kellinghusen eine 0:5-Niederlage.
„Schlimmer geht es nicht mehr“, sagte Trainer Martin Becker schon vor dem Anpfiff. Neben den vier Langzeitverletzten Nick Poppe, Lasse Butschkadoff, Marcel Brey und Tom Löhden kamen jetzt noch Andre Sebastiani und Thilo Löhden hinzu. „Das kann keine Mannschaft verkraften“, so Becker.
Becker trauert der Saison nach. Er war sich sicher, dass seine Crew ohne die Verletzten die Klasse gehalten hätte. Wie es nun beim MTV weiter gehen wird, muss sich zeigen. Denn auch in der Halle ist Wangersen Erstligist.
1. Bundesliga Frauen: Der MTV Wangersen beendete die Saison mit einem Sieg und einer Niederlage in Wakendorf. In der Abschlusstabelle reichte es zu Platz sechs.
Zum Auftakt traf der MTV auf Gastgeber Wakendorf. Für den Absteiger ging es aber um nichts mehr. Aber das soll die gute Leistung in dieser Partie von Wangersen nicht schmälern. Der MTV gewann mit 11:7, 11:4, 11:4.
Gegen Spitzenreiter Ahlhorn holte der MTV Satz eins mit 11:9, verlor aber mit 1:3. „Dennoch eine solide Partie von uns“, sagte Trainer Arndt Poppe. Für ihn selbst war es der letzte Einsatz als Coach, er will nur noch die U18 coachen.
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2. Bundesliga Frauen: Der TSV Essel sicherte sich vor eigenem Publikum frühzeitig den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Ausschlaggebend waren die beiden 3:0-Siege über den TK Hannover und den TSV Schülp. Damit schaffte Essel das Saisonziel mit Bravour.
Zwar mussten die Gastgeberinnen auf Nationalspielerin Emilia Schwarz verzichten, doch das wirkte sich nicht nachteilig aus. Mit Mara-Sophie Bartsch und Svenja Donner konnte Essel zwei starke Angreiferinnen aufbieten.
Als Vizemeister sicherte sich der TSV den direkten Aufstieg ins deutsche Oberhaus. Fazit von Train er Marco Bartsch: „Zielsetzung voll erfüllt.“
Nächste Spiele: Sonntag, 12. Juli, in Breitenberg: TSV Essel, MTSV Selsingen, TSV Breitenberg.
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2. Bundesliga Männer: Der SV Düdenbüttel ist neues Schlusslicht. Ausschlaggebend waren die beiden 0:3-Niederlagen gegen den ETV Hamburg und Tabellenführer TuS Empelde.
Damit steht der SVD vor dem letzten Spieltag mit dem Rücken zur Wand. Die Hiobsbotschaft war der Ausfall der Angriffsspitzen Jörn Martens und Malte Oldhafer. Und somit waren die Hoffnungen auf Zählbares in Hamburg gleich auf den Nullpunkt gesunken.
Der SVD könnte den Abstiegsplatz am letzten Spieltag noch verlassen, wenn die beiden Heimpartien gegen Spenge und Abbenseth gewonnen werden.
Nächste Spiele: Samstag, 15 Uhr in Düdenbüttel: SV Düdenbüttel, TuS Spenge, TSV Abbenseth. (wb)
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