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Frauenrechte

TFrauen streiken in Stade: „Gleichstellung ist ein Grundrecht“

„Gegen Macker und Sexisten“: Frauen treten in Stade für ihre Rechte ein.

„Gegen Macker und Sexisten“: Frauen treten in Stade für ihre Rechte ein. Foto: Felsch

Sie kritisieren die Regierung und hassen „Macker und Sexisten“. Frauen gingen am Montag in Stade für die Gleichstellung auf die Straße.

Von Franziska Felsch Dienstag, 10.03.2026, 07:11 Uhr

Stade. Bundesweit hatte die intersektional feministische Bewegung töchterkollektiv zum Frauen*streik 2026 aufgerufen. In 80 Städten gingen die Menschen auf die Straße. So auch am späten Montagnachmittag auf dem Platz Am Sande in Stade.

„Frauen leisten die meiste Carearbeit“

Dies waren einige der zentralen Aussagen der Rednerinnen beim Frauen*streik am Montag in Stade, an dem auch Männer teilnahmen: Frauen leisteten die meiste sogenannte Carearbeit. Sie kümmerten sich, betreuten Kinder, arbeiteten oder engagierten sich in der Pflege oder bei der Hausarbeit.

Frauen*streik: Stade war eine von 80 deutschen Städten, in denen die Frauen auf die Straße gingen.

Frauen*streik: Stade war eine von 80 deutschen Städten, in denen die Frauen auf die Straße gingen. Foto: Felsch

Aber sie verdienten weniger und stießen auf erhebliche Hindernisse, wenn sie ihre Rechte einforderten. Gleichstellung sei kein Wunsch, sondern ein Grundrecht, hieß es bei der Kundgebung.

Das TAGEBLATT hat einige Teilnehmerinnen gefragt, ob und wie sie persönlich bereits Ungerechtigkeit erlebt haben. Antworten gibt es in Kürze bei tageblatt.de und im TAGEBLATT.

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