TFredenbeck fährt angeschlagen zum wiedererstarkten Favoriten
Rückraumspieler Ole Richter wird wieder gefragt sein.. Foto: Struwe (Archiv, nomo)
Der VfL Fredenbeck muss sein anstehende Auswärtsspiel mit dem letzten Aufgebot bestreiten. Der Gastgeber hat dagegen ganz andere Sorgen.
Fredenbeck. Die Handballer des VfL Fredenbeck bestreiten in der 3. Liga ein Auswärtsspiel bei der TSG AH Bielefeld (Sbd. 25. April, 18 Uhr). Die Bielefelder waren als einer der Mitfavoriten um die Aufstiegsplätze in die Saison gestartet, spielten aber bisher zu unbeständig und mussten eine Reihe unerwarteter Punktverluste hinnehmen.
Mit dem derzeitigen fünften Tabellenrang (33:21 Punkte) bleiben sie hinter den Erwartungen zurück. Eine Konsequenz war der Rücktritt ihres Erfolgstrainers Niels Pfannenschmidt Anfang März.
Co-Trainer Arjan Haenen hat übernommen. Seitdem verzeichnen die Bielefeld in fünf Spielen 9:1 Punkte, scheinen wieder Tritt gefasst zu haben. Erfolgreichste Torschützen sind die Rückraum Mitte Simon Strakeljahn (102 Tore) und Manuel Hörr (153 Tore, davon 49 Siebenmeter) sowie Rechtsaußen Nils Strahtmeier (120 Tore).
Fredenbecker Kader ist ordentlich angeschlagen
Das Hinspiel haben die Fredenbecker nach einer famosen Leistung mit 31:28 gewonnen. Nils Schröder und Justin Rundt waren die herausragenden Fredenbecker Leistungsträger in diesem Spiel im November vergangenen Jahres.
Aktuell muss Fredenbecks Trainer Matthias Steinkamp improvisieren. Neben Jesper Müller und Nils Schröder fallen auch Marten Franke und Daniel Polak verletzungsbedingt aus. Justin Rundt ist erkrankt und kann ebenfalls nicht spielen. Weitere Spieler sind angeschlagen, ihr Einsatz unsicher, so dass Ole Richter aus der zweiten Mannschaft erneut aushelfen wird.
„Das ist unser letztes Aufgebot,“ so Steinkamp. Trotzdem ist er sicher, dass niemand in der Mannschaft den Kopf hängen lässt, die Mannschaft alles geben wird. „Die haben alle einen tollen Charakter, vorzeitig aufgeben gibt es nicht.“
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