TFredenbeck legt los: Hohe Erwartungen bei Fans und dem Trainer
Michel Brassait und die Fredenbecker müssen weiter an ihrer Chancenverwertung arbeiten. Foto: Joerg Struwe
Die Drittliga-Handballer des VfL Fredenbeck starten auswärts gegen die SG OHV Aurich-TuRa Marienhafe (Sonntag, 17 Uhr) in die Saison. Die Erwartungshaltung ist groß.
Fredenbeck. Die Erwartungen der Fredenbecker Fans sind hoch. In einer Whats-App-Umfrage des Vereins, an der bisher 46 Fans teilnahmen, urteilten 38 (82 Prozent), der VfL würde in der nun beginnenden Saison wiederum mindestens Tabellenplatz 6 erreichen oder sogar besser abschneiden.
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Eine Einschätzung, die Fredenbecks Trainer Matthias Steinkamp grundsätzlich teilt. „Das ist auch unser Anspruch.“
Aber weiterhin „ohne Vier“
Eine Einschränkung gibt es aber auch. Der Coach verweist auf die derzeit verletzten vier Leistungsträger Jesper Müller, Nils Schröder, Ben Lewermann und Malte Hagedorn, die sämtlich gegen den OHV Aurich nicht zum Einsatz kommen können. „Deren Einsatz brauchen wir aber dafür“ - für eine insgesamt erfolgreiche Saison.
Der Gegner ist schwer einzuschätzen
Die neu zusammengestellte Mannschaft des OHV Aurich ist aus Sicht Steinkamps nicht auszurechnen und darum gefährlich. Der OHV habe nichts zu verlieren. Trotzdem nimmt der Trainer die Favoritenrolle für seine Mannschaft an. „Wir konzentrieren uns voll auf unsere Leistung und wollen die Punkte mitnehmen.“
Aber Steinkamp warnt. Die Mannschaft müsse von der ersten Minute an das Heft in die Hand nehmen und das Spiel bestimmen. Immer noch ärgere ihn die hohe Anzahl vergebener Chancen seiner Mannschaft. Das sei auch in den fünf Testspielen, auch wenn sie alle gewonnen wurden, Thema gewesen. Positiv streicht er die Mentalität seiner Spieler heraus. „Die Einstellung stimmt.“
„Eddie“ wurde reaktiviert und spielt gegen Ex-Club
Hinter dem OHV Aurich liegt eine turbulente Saison 2025/26. Sportlich blieb die Mannschaft als Tabellenachter hinter den Erwartungen zurück – man war mit dem Ziel 2. Liga in die Saison gestartet. Finanziell endete die Saison in der Insolvenz.
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In aller Eile musste eine neue Trägergesellschaft gegründet und eine Spielgemeinschaft mit dem Nachbarverein TuRa Marienhafe gebildet werden, um das Startrecht in der 3. Liga mit einer Mannschaft, zusammengesetzt aus einigen sehr erfahrenen, aber auch in die Jahre gekommenen Handballveteranen und jungen Nachwuchstalenten aus unteren Spielklassen, wahrzunehmen.
Auch Torwart Edgars „Eddie“ Kuksa, ehemaliger langjähriger Aktiver des VfL Fredenbeck und Publikumsliebling, wurde reaktiviert. Der bestätigt seinen Einsatz gegen seinen alten Verein. „Ja, ich bin dabei. Mit zehn neuen Spielern wird es aber schwer für uns.“
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