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Drittliga-Handball

TFredenbeck startet furios in die Saison, kann das Niveau aber nicht halten

Die Fredenbecker feiern ihren klaren Sieg in Aurich.

Die Fredenbecker feiern ihren klaren Sieg in Aurich. Foto: Doden

Der Saisonstart ist geglückt. Der VfL Fredenbeck gewinnt das Auswärtsspiel überlegen - und ist sogar erster Tabellenführer der 3. Liga Nordwest in der neuen Saison.

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Von Wilhelm Thiele
31.08.2026, 16:02 Uhr

Fredenbeck. Fredenbeck legte einen Blitzstart hin beim OHV Aurich und gewann letztlich sehr deutlich mit 34:22 (19:6). Hochkonzentriert in Abwehr und Angriff, ohne ihre langzeitverletzten Spieler Nils Schröder, Jesper Müller, Malte Hagedorn und Ben Lewermann forderte der VfL den OHV Aurich heraus. Die Abwehr arbeitete im Verbund, beweglich und zupackend. Justin Rundt im Tor zeigte sich in Bestform.

Im Angriff wurde mit viel Tempo und konsequent über die Außen gespielt. Mit Erfolg. War es in den ersten Minuten Timo Backofen auf der rechten Außenbahn, der traf bzw. für die Siebenmeter sorgte, die Daniel Polak sicher verwandelte, so wurde im Spielverlauf sein Gegenüber Laurenz Reiners mit 7 Toren bei 7 Versuchen zum herausragenden Angreifer der Fredenbecker.

Der VfL spielte im Angriff die ersten 15 Minuten fehlerfrei. Beim Spielstand von 11:5 war angesichts des Leistungsniveaus der Auricher Mannschaft eine Vorentscheidung bereits gefallen. Stimmung machten in der nicht ausverkauften Auricher Halle nur noch die mitgereisten Fredenbecker Fans.

Fredenbeck mit nahezu makelloser Angriffsstatistik

Auch in den Folgeminuten der ersten Halbzeit hielten die Fredenbecker das hohe Niveau. Gegen eine Auricher Mannschaft, die von ihrem Leistungsvermögen mit den letztjährigen Teams nicht zu vergleichen war, trafen die Fredenbecker fast nach Belieben. In der gesamten ersten Halbzeit verzeichnet die Statistik nur vier Fredenbecker Fehlwürfe.

Auch der Ex-Fredenbecker Publikumsliebling Edgars Kuksa, der ab der 20. Minute für die Auricher sein Comeback im Tor feierte, konnte daran trotz einiger Paraden nichts ändern.

Das Spiel war entschieden. Auch wenn die Fredenbecker sichtbar versuchten, in der zweiten Halbzeit an das Niveau des ersten Durchgangs anzuknüpfen, dies gelang nicht mehr.

„Meine Mannschaft hat sich in der ersten Halbzeit hervorragend präsentiert“, so Fredenbecks Coach Matthias Steinkamp. „Leider konnte sie die Spannung in der zweiten Hälfte nicht halten.“

Trainer Matthias Steinkamp konnte zufrieden sein.

Trainer Matthias Steinkamp konnte zufrieden sein. Foto: Doden

Ohne den deutlichen Sieg der Fredenbecker zu irgendeinem Zeitpunkt infrage zu stellen, spielten die Auricher, die auch in der Abwehr nun robuster zu Werke gingen, nun mit und verhinderten so ein Debakel.

Der VfL Fredenbeck glänzte durch Einzelaktionen

Danny Müller und Marten Franke setzten Laurenz Reiners mit Rückhandpässen in Szene. Marten Franke fädelte einen Kempa ein, den Daniel Polak verwandelte. Michel Sumfleth nutze seine kurze Einsatzzeit für zwei sehenswerte Treffer. Und auch Niklas Itzen, der die letzten 23 Sekunden im Tor zum Einsatz kam, kaufte dem Auricher Routinier Vorontsov einen Siebenmeter ab.

Der Schlusspfiff beim 34:22 erlöste die Auricher Mannschaft und ihre Fans. Die Fredenbecker feierten zu Recht ihre ersten Punkte. „Das Mannschaftsgefüge stimmt“, so Steinkamp. Dennoch lieferte das Spiel nicht, die vom Trainer gewünschte Standortbestimmung der Leistungsfähigkeit seiner Mannschaft. Die, so Steinkamp, kommt am nächsten Sonnabend im Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV.

Die Statistik

VfL Fredenbeck: Rundt, Mestrovic, Itzen; Sumfleth 2, Gerkens 6, Brassait 2, Schwenke, Backofen 3, Fick 4, D. Müller 2, Ritscher 1, Möller, Franke 1, Polak 6/3, Reiners 7, Heinsohn

Siebenmeter: VfL 3/3 – OHV 3/2

Zeitstrafen: VfL 2 – OHV 3

Zuschauer: 813

Nächstes Spiel: VfL Fredenbeck – Wilhelmshavener HV (Sbd., 5. September, 19.30 Uhr, Geestlandhalle)

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