TFredenbeck verabschiedet und zeichnet Ratsmitglieder aus
Letzte Sitzung in Fredenbeck: Bürgermeister Uli Schumacher (links) und Samtgemeindebürgermeister Matthias Hartlef. Foto: Laudien
Gold, Silber, Bronze - Politiker aus Fredenbeck, Deinste und Kutenholz erhielten Auszeichnungen. Andere wurden verabschiedet. Wer nicht mehr im Samtgemeinderat ist.
Fredenbeck. In der letzten Ratssitzung dieser Wahlperiode wurden in der Samtgemeinde Fredenbeck 20 Jubilare vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund geehrt. Ehrenvorsitzender Horst Wartner, selbst 35 Jahre im Rat und 34 Jahre als Bürgermeister in Kranenburg, übernahm die Ehrungen. „Die Jubilare können stolz darauf sein, mit ihrer jahrzehntelangen ehrenamtlichen Arbeit maßgeblich zum heutigen Ansehen der Samtgemeinde und ihrer Mitgliedsgemeinden beigetragen und an der Entwicklung mitgewirkt zu haben“, sagte Wartner in seiner Rede und überreichte Politikern aus Fredenbeck, Deinste und Kutenholz Urkunden, Ehrenmedaillen (für 30 Jahre) sowie Ehrennadeln in Gold (25 Jahre), Silber (20 Jahre) und Bronze (15 Jahre): Auszeichnung für 30 Jahre: Grünen-Politikerin Elke Weh mit Horst Wartner, Ehrenvorsitzender des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes.
Foto: Laudien
Fredenbeck: Eine Ehrenmedaille erhielt Elke Weh (Bündnis 90/Die Grünen). Gold: Hans-Ulrich Schumacher (SPD), Ernst-Wilhelm Cordes (SPD), Stefan Allers (CDU), Jörn Euhus (CDU), Petra Tiemann (SPD). Silber: Andreas Meybohm (CDU), Lars Müller (CDU), Fabian Schild von Spannenberg (SPD), Gerhard Buchner (SPD). Bronze: Rolf Helmecke (FWG), Claas Gerken (CDU), Jörg Schomacker (CDU).
Deinste: Gold: Helga Wiebusch (SPD). Silber: Eric Klintworth (CDU), Jörg Müller (CDU), Rainer Nuttbohm (CDU), Andreas Meybohm (CDU), Lars Müller (CDU), Fabian Schild von Spannenberg (SPD). Bronze: Tim Bardenhagen (CDU), Helmut Klintworth (FWG/Die Grünen).
Kutenholz: Ehrenmedaille: Uwe Lütjen (SPD). Gold: Stefan Allers (CDU). Silber: Gerhard Buchner (SPD). Bronze: Claas Gerken (CDU), Jörg Schomacker (CDU).
T Fredenbeck braucht neuen Verwaltungschef: Matthias Hartlef tritt nicht mehr an
Wartners besonderer Dank galt auch Matthias Hartlef zum Abschied als Samtgemeindebürgermeister - „auch im Namen von überregionalen Institutionen für die Du kraft deines Amtes ebenfalls tätig warst. Ich denke da an den Trinkwasserverband, den Wegezweckverband, die AEF-Gesellschafterversammlung, den Tourismusverband und auch die Kreis-Jugend-Musikschule.“ Hartlef trat aus persönlichen und privaten Gründen nicht mehr an.
Solide Finanzen und stabile Wirtschaft
In seiner eigenen Abschiedsrede ließ Hartlef seine fünfjährige Amtszeit mit Zielen und Erfolgen kurz Revue passieren. Dazu gehörten unter anderem 20 solide Haushalte von 2022 bis 2026, Investitionen in Schulen und kommunale Infrastruktur, Planung des Gewerbegebietes, Entwicklung der Wirtschaftsförderung, Verbesserung der Kindergarten-Ausstattung und der Gesundheitscampus.
Verabschiedung von Ratsmitgliedern
Zudem wurden zwölf Mitglieder des Samtgemeinderates feierlich verabschiedet, darunter Jörg Müller (13 Jahre Bürgermeister in Deinste) und Hans-Ulrich Schumacher (20 Jahre Bürgermeister in Fredenbeck) sowie Gerhard Buchner, Ernst-Wilhelm Cordes, Rolf Helmecke, Maren Heuer, Helmut Klintworth, Dirk Krüger, Lars Müller, Jörg Schomacker, Petra Tiemann, Elke Weh und Helga Wiebusch.

Verabschiedung vom Samtgemeinderat (von links): Elke Weh, Ernst-Wilhelm Cordes, Petra Tiemann, Hans-Ulrich Schumacher, Helga Wiebusch, Gerhard Buchner, Jörg Schomacker, Jörg Müller, Dirk Krüger, Maren Heuer, Matthias Hartlef und Lars Müller. Foto: Laudien
„Ihr habt Verantwortung getragen für Entscheidungen, die das Leben vieler Menschen hier vor Ort prägen - von der Gestaltung unserer Straßen und Spielplätze bis hin zu Fragen der Bildung, Wirtschaft und Nachhaltigkeit“, sagte Hartlef. In seiner Rede nahm er auch Bezug auf eine aktuelle Forschung von Quantenphysikern. Demnach würde sich die kosmische Geschichte exakt wiederholen und immer wieder denselben Zustand erreichen. Das Positive an dieser Vorstellung, so Hartlef, „dass wieder und wieder engagierte Menschen Zeit, Kraft und Ideen in die örtliche Gemeinschaft einbringen, so wie es die zu Verabschiedenden mit ihrem Engagement getan haben“.
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