Zähl Pixel
Bundeskabinett

Für Pässe und Personalausweise: Künftig reicht Digitalbild

Künftig soll auch der Gang zur Abholung des Passes beim Amt entfallen.

Künftig soll auch der Gang zur Abholung des Passes beim Amt entfallen. Foto: Hannes P Albert/dpa

Ab Ende April 2025 soll die Beantragung neuer Personalausweise und Reisepässe deutlich einfacher werden. Der Grund: Es braucht keine ausgedruckten Fotos mehr.

Von dpa 27.03.2024, 13:00 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Berlin. Für die Beantragung eines neuen Personalausweises oder Reisepasses soll ab Ende April 2025 kein ausgedrucktes Foto mehr erforderlich sein. Eine entsprechende Neuerung hat das Bundeskabinett in Berlin beschlossen. Die Reform muss noch den Bundesrat passieren.

Zentral sind dafür in Behörden bereitstehende Fotoautomaten, die künftig zusätzlich Fingerabdrücke und Unterschrift erfassen und digital an die zuständigen Behörden übermitteln können sollen. Ab Mai kommenden Jahres sollen Reisepässe und Personalausweise zudem mit der Post zugestellt werden können, wenn jemand in Deutschland gemeldet ist - der Gang zur Abholung beim Amt entfällt damit. 

Wer möchte, kann sich per E-Mail eine Erinnerung schicken lassen bevor ein Ausweisdokument abläuft. Für Menschen, die sich in Deutschland einbürgern lassen, soll die Beantragung deutscher Pässe und Ausweise unkomplizierter werden. 

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Ukraine verbietet „Mascha und der Bär“

Weltweit schauen Millionen Kinder die russische Zeichentrickserie „Mascha und der Bär“. Doch nun sieht die Ukraine darin eine Gefahr für die nationale Sicherheit. Moskau reagiert prompt.

Schwert-Attacke an Schule schockt Schweden

Tränen und Chaos an einer Schule in Schweden: Ein Angreifer mit einem Schwert hat dort mindestens zwei Menschen verletzt. Nach der Tat durften Schüler die Schule stundenlang nicht verlassen.