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T„Große Enttäuschung“: Das sagt D/A nach der Pokalniederlage

D/A-Oliver Ioannou konnte erst in der Halbzeitpause richtig nachjustieren.

D/A-Oliver Ioannou konnte erst in der Halbzeitpause richtig nachjustieren. Foto: Struwe

Nach dem verlorenen Pokalfinale gegen Jeddeloh herrscht bei D/A großer Frust. Das sind die Reaktionen zum Spiel.

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Von Daniel Berlin
Montag, 25.05.2026, 15:55 Uhr

Barsinghausen. Früh kassiert D/A gegen Jeddeloh das erste Gegentor und läuft dem Rückstand hinterher. Während einer guten Phase Anfang der zweiten Halbzeit könnte Drochtersen die Partie drehen. Doch die Tore fallen nicht. Am Ende verlassen die D/A-Spieler nach der 0:3-Niederlage den Platz mit hängenden Köpfen.
Das sagt D/A-Trainer Oliver Ioannou:
„Die Enttäuschung ist sehr groß. Wir haben lange darauf hingearbeitet, mal wieder in einem Finale stehen zu dürfen. Wir haben es heute nie richtig geschafft, mal einen Fuß in dieses Finale zu bekommen.“ Die Chance auf den Triumph und auf ein Spiel im DFB-Pokal habe seine Mannschaft „leicht hergegeben“.

Seine Spieler hätten „nervös“ gewirkt aufgrund der „vielen Fehler im Aufbau- und im Passspiel“. So richtig im Spiel drin war D/A erst nach der Halbzeit. „Mit dem nötigen Glück erzielen wir in dieser Phase den Ausgleich. Dann kann solch ein Spiel einen ganz anderen Verlauf nehmen. Haben wir aber nicht geschafft“, sagt Ioannou. Jeddeloh habe leidenschaftlich verteidigt.

Ioannou: „In diesem Moment tut alles weh“

Das frühe Gegentor wirbelte den Matchplan durcheinander. „Ich hatte gehofft, dass wir schnell wieder in die Spur finden. Das haben wir leider nicht geschafft“, so der Coach. In diesem Moment tue alles nur weh.

Der Spielbericht

Oliver Ioannou fand die Unterstützung der Fans „grandios“: „Sie haben richtig viel Energie auf den Platz gebracht. Das war einmalig. Die Fans waren an diesem Tag wahrscheinlich auch die Besten, die aus Drochtersen vor Ort waren.“

Das sagt D/A-Mittelfeldspieler Dennis Rosin: „Die Enttäuschung ist groß.“ Es tue ihm weh, dem Gegner beim Feiern zuschauen zu müssen.

Rosin: „Jeddeloh war griffig“

Das frühe Gegentor habe Jeddeloh in die Karten gespielt. „Es ist eklig in einem Finale einem Rückstand hinterherzulaufen“, sagt Rosin. Jeddeloh sei „griffig“ gewesen. D/A „nicht unbedingt schlechter“. „Das 1:0 war ein Genickbruch. Das darf nicht passieren“, sagt Rosin. D/A habe genau gewusst, dass Jeddeloh so agiere. „Das ist zu einfach.“

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Das sagt D/A-Spieler Matti Steinmann: „Das ist extrem bitter. Wir haben so viel gearbeitet die ganze Saison über, um in dieses Finale zu kommen.“ Nach dem Gegentor habe D/A einen klaren Kopf behalten und sei gut aus der Halbzeit gekommen.

Steinmann: „Mannschaft muss sich sammeln“

„Wenn wir aus den zwei, drei Chancen ein Tor machen, fällt das Momentum auf unsere Seite“, sagt Steinmann. Nach dem 0:2 sei der Glaube nicht mehr da gewesen, das Spiel noch zu drehen.

Die Mannschaft müsse sich jetzt sammeln. Steinmann verspricht, dass D/A in der nächsten Saison wieder angreifen werde.

Das sagt Abwehrspieler Tjorve Mohr: „Spalier zu stehen oder sich die Medaille für den zweiten Platz abzuholen, ist nicht das, was du machen möchtest.“ Immerhin habe sich D/A die Chance erarbeitet, überhaupt dabei zu sein.

Mohr: „Das war ein Nervenspiel“

„Wir haben den Start verschlafen. Es ist ärgerlich, dass wir sofort das erste Tor fressen“, sagt Mohr. Dann habe sich Jeddeloh zurückgezogen und D/A den Ball überlassen. „Wir haben nach der Pause zwar eine Drangphase, aber nicht die ganz klaren Chancen, um das 1:1 zu machen“, so der Innenverteidiger. D/A verpasst das Momentum. Mohr spricht von einem Nervenspiel.

„Wir waren optimal vorbereitet und waren uns sicher, dass wir das Ding gewinnen können“, sagt Mohr. Der Matchplan sei aber schon nach fünf Minuten über den Haufen geworfen worden.

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