Zähl Pixel
Wohnen

TGroße Nachfrage nach Baugrundstücken: Oldendorf plant nächstes Wohngebiet

Blick auf Oldendorf. Im Nordwesten plant die Gemeinde den nächsten Abschnitt des Neubaugebiets.

Blick auf Oldendorf. Im Nordwesten plant die Gemeinde den nächsten Abschnitt des Neubaugebiets. Foto: Martin Elsen

Die Grundstücke im Oldendorfer Baugebiet sind fast alle weg. Weil die Nachfrage weiterhin hoch ist, plant die Gemeinde den nächsten Schritt. Aber zuerst muss ein Hindernis beseitigt werden.

author
Von Grit Klempow
Freitag, 29.05.2026, 11:30 Uhr

Oldendorf. Die freien Grundstücke im Oldendorfer Baugebiet an der Kranenburger Straße lassen sich an einer Hand abzählen. Aber es gibt Nachfragen - insbesondere für weitere Doppelhausgrundstücke. Die Gemeinde vermarktet die Bauplätze selbst.

Sie nimmt nun den nächsten Abschnitt des Gebietes in den Blick. Unter dem Titel „Birkenweg West I+II“ stellte das Planungsbüro Cappel + Kranzhoff Entwürfe vor, wie eine Erweiterung aussehen könnte.

Neue Grundstücke im Westen

Im aktuellen Abschnitt wird zwischen ehemaligem Ortsrand und der Kranenburger Straße gebaut. Das Gebiet würde Richtung Westen und Kranenburg erweitert werden. Langfristig könnten weitere Grundstücke hinzukommen, die die Siedlung bis an den Birkenweg angrenzend erweitern könnten.

Das Planungsbüro machte im Oldendorfer Fachausschuss am Dienstag Vorschläge, in welche Abschnitte die Pläne eingeteilt werden könnten. Außerdem machte der Planer Vorschläge, wo Doppelhäuser statt Einfamilienhäusern für gewünschte Nachverdichtung sorgen könnten. Jeweils am Siedlungsrand könnten so auf gleichem Raum mehr Wohneinheiten entstehen.

Randgrundstücke für Mehrfamilienhäuser?

Am westlichsten Rand seien auch Mehrfamilienhäuser möglich. Eine Idee, die der Ausschuss diskutierte. Auf der einen Seite eine gute Abrundung, auf der anderen Seite seien aber auch die Randgrundstücke für Einfamilienhäuser begehrt.

Zum Konzept gehört außerdem ein großer Kinderspielplatz in Dreiecksform außen an der Siedlung, der wie das gesamte Wohngebiet großzügig im Westen von Pflanzen eingerahmt werden soll. Diese und eine weitere Fläche müssten noch im Flächennutzungsplan als Wohn- und Spielplatzfläche deklariert werden.

Lindenstraße soll Verbindungsstück bekommen

Eine Entscheidung musste der Ausschuss unter Vorsitz von Holger Pankau (CDU) noch nicht treffen. Wichtig ist der Politik, dass die zweigeteilte Lindenstraße, die vom Birkenweg im Süden und vom Kastanienweg im Norden abzweigt, künftig verbunden wird.

Bevor die Gemeinde zur Tat schreiten kann, muss noch immer ein Hindernis aus dem Weg - oder besser: aus dem Boden - geräumt werden. Das fälschlich verlegte Kabel für die benachbarten Windkraftanlagen quert noch immer im Untergrund den Acker, der später Wohngebiet werden soll. Die Gemeinde hofft auf eine Umlegung des Kabels in diesem Spätsommer.

Mit der Entwicklung dieses Wohngebietes kommt Oldendorf zunächst an die Grenzen seiner Entwicklungsmöglichkeiten. Weitere Gebiete würden laut Verwaltung nur genehmigt, wenn dafür andere Wohnbauflächen aus dem aktuellen Flächennutzungsplan gestrichen würden.

Das Thema bespricht auch der Gemeinderat in seiner Sitzung am heutigen Donnerstag, 28. Mai, ab 19 Uhr im Bürgerhaus Oldendorf.

Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

T Kunstrasenplatz: Räte haben entschieden

Fünf Vereine planen gemeinsam einen Kunstrasenplatz in Oldendorf. Bei der Finanzierung des 800.000-Euro-Projektes sind sie auf die Gemeinden angewiesen. Drei haben nun entschieden.