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Sammelplätze

THimmelpfortens Müllproblem: Jetzt gibt es neue Lösungsvorschläge

Der Sammelplatz am Brink war in den letzten Monaten für die Gemeinde und die Anwohner oft ein Ärgernis - ständig wird der Platz rund um die Container für die illegale Müllentsorgung missbraucht.

Der Sammelplatz am Brink war in den letzten Monaten für die Gemeinde und die Anwohner oft ein Ärgernis - ständig wird der Platz rund um die Container für die illegale Müllentsorgung missbraucht. Foto: Klempow

Farbeimer, Restmüllsäcke oder Sperrmüll: Illegaler Wildmüll ist ein Problem in Himmelpforten. Damit sich etwas ändert, will die Gemeinde Neues ausprobieren.

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Von Grit Klempow
Dienstag, 06.01.2026, 05:50 Uhr

Himmelpforten. Himmelpforten hat - wie andere Gemeinden im Landkreis Stade auch - ein Problem: Die Container für Altglas und Altpapier werden oft zweckentfremdet. Sperrmüll, große Pappen und mitunter auch eklige Restmülltüten werden neben die Container geschmissen.

Der Bauhof kommt mit dem Aufräumen kaum hinterher. Rechtlich ist die Kreisverwaltung zuständig. Wird einer bei der illegalen Müllentsorgung ertappt oder ermittelt, ist es Sache des Landkreises, Grundlage dafür ist das niedersächsische Abfallgesetz.

Illegale Entsorgung kann mit Bußgeld belegt werden

Das Abstellen von Unrat an den Containerplätzen fällt unter den Begriff Wildmüll. „Als wilder Müll werden Abfälle bezeichnet, die in der freien Landschaft, in Wäldern oder an Bachläufen sowie an öffentlichen Plätzen außerhalb der dafür vorgesehenen Abfallbehälter illegal abgelagert werden“, heißt es beim Landkreis. Die wilde Müllentsorgung ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld belegt werden.

Der Ärger um die Abfallsammelplätze in Himmelpforten, am Bahnhof oder auch am Brink, beschäftigte auch immer wieder die Gemeinde. Sei es den Bauhof, der ganze Wagenladungen von Wildmüll wegschaffen musste, oder auch die Politik, die auf der Suche nach einer Strategie war, um das Problem in den Griff zu bekommen.

Gemeinde schafft eine Stelle

Die Gemeinde hat sich laut Bürgermeister Bernd Reimers entschieden, den Vertrag für die Reinigung der Plätze mit einer Stader Firma zu kündigen. „Zu teuer und es klappt nicht“, befand die Gemeinde. „Wir haben uns entschieden, erst mal für ein Jahr eine 500-Euro-Kraft zu beschäftigen“, teilte der Bürgermeister mit. Die Stelle ist ausgeschrieben. Aufgabe der oder des Beschäftigten ist es, die Abfallsammelplätze sauber und ordentlich zu halten.

Die Gemeinde denkt zudem darüber nach, den Sammelplatz am Bahnhof zu verlegen - als erste Visitenkarte des Christkinddorfs für Anreisende ist der Anblick keine Empfehlung. Dafür sucht die Gemeinde noch einen neuen Standort. Der kleine, aber stark vermüllte Sammelplatz am Bäckermoor ist abgeschafft.

Idee: Erdcontainer für Altglas

Eine Idee: Ersatz könnte beim neuen Nahversorgungszentrum geschaffen werden, das zwischen Mühlenstraße und B73 hinter dem Steinmetzhaus geplant ist. Die Gemeinde sei im Gespräch mit der Bünting-Gruppe, ob dort ein Erdcontainer für Glas installiert werden kann. „Diese Erdcontainer haben sich andernorts bewährt“, sagt Reimers. Noch könnte das in die Planung aufgenommen werden.

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