THochhaus-Horror in Stade: Wie konnte es nur so weit kommen?
Wegen unhaltbarer Zustände hat die Stadt das Hochhaus an der Grünendeicher Straße gesperrt und die Nutzung untersagt. Foto: Stehr
Der Fall der Mieter aus dem Hochhaus im Altländer Viertel macht fassungslos, traurig, wütend. Er zeigt, dass vieles schiefläuft. Und wirft viele Fragen auf.
Stade. Wie kann es sein, dass mitten in Stade Menschen monatelang in mit schwarzem Schimmel übersäten Wohnungen ohne Heizung und fließend Wasser leben?
Warum ist es viel zu lange niemandem gelungen, den Betroffenen eine helfende Hand zu reichen?
Die Stadt Stade hat das Hochhaus an der Grünendeicher Straße für unbewohnbar erklärt und abgesperrt. Foto: Stehr
Warum haben es Menschen mit geringem Einkommen so schwer, eine Wohnung zu finden?
Wer hält skrupellose Vermieter auf, die Profit über Menschlichkeit stellen?
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Wer sorgt dafür, dass der Vermieter aus der Grünendeicher Straße 2 seinen Mietern eine saftige Entschädigung zahlt, damit sie neu anfangen können?
Hier läuft grundsätzlich etwas schief
Wenn Mieterinnen und Mieter in solch menschenunwürdigen Zuständen ausharren, läuft grundsätzlich etwas schief. Vor allem, wenn es gleich um die Ecke ein Stadtteilhaus und ein Haus der Begegnung fürs Quartiersmanagement gibt.

Haben in den vergangenen Monaten viel durchgemacht: Heidi Krause (links) und Silke Kurth aus dem inzwischen gesperrten Hochhaus im Altländer Viertel. Foto: Stehr
Es darf nicht sein, dass Menschen wie Silke Kurth und Heidi Krause jetzt provisorisch in einer Obdachlosenunterkunft leben müssen. Trotzdem ist es gut, dass die Stadt endlich durchgegriffen und die Menschen aus dem Hochhaus aus ihrer desolaten Lage befreit hat.
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Sie ist gut beraten, diesen klaren Kurs weiterzufahren - auch um unseriösen Vermietern ein deutliches Signal zu geben, dass derart inhumanes Verhalten in Stade keinen Platz hat.
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