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Kommunalwahl

TKonkurrenz für CDU: Fredenbecker SPD hat drei Bürgermeisterkandidaten

Haben Lust auf das Bürgermeisteramt: Die Kandidaten Dennis Meybauer (Fredenbeck), Corinna Lange (Deinste) und Uwe Lütjen (Kutenholz).

Haben Lust auf das Bürgermeisteramt: Die Kandidaten Dennis Meybauer (Fredenbeck), Corinna Lange (Deinste) und Uwe Lütjen (Kutenholz). Foto: SPD-Ortsverein Fredenbeck (nomo)

Fredenbeck, Deinste und Kutenholz: In jeder Gemeinde der Samtgemeinde Fredenbeck will ein Sozialdemokrat Bürgermeister werden. Auch ein politischer Neuling ist mit dabei.

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Von Thies Meyer
21.07.2026, 05:50 Uhr

Fredenbeck. Der SPD-Ortsverband Fredenbeck wappnet sich für die heiße Wahlkampfphase und die Kommunalwahl am 13. September. Ihre Kandidaten für die politischen Ämter legte die SPD vor kurzem bei ihrer Aufstellungsversammlung im Deutschen Haus in Mulsum fest.

Alle vier Listen für den Samtgemeinderat sowie für die Räte der Gemeinden Fredenbeck, Deinste und Kutenholz wurden einstimmig beschlossen. Petra Tiemann, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, schrieb in einer Pressemitteilung: „Die einstimmigen Beschlüsse zeigen, dass wir geschlossen, motiviert und gut aufgestellt in den Wahlkampf gehen. Wir haben starke Kandidierende, die Verantwortung übernehmen und unsere Gemeinden aktiv mitgestalten wollen.“

Neuling will Bürgermeister in Fredenbeck werden - Sechs Fredenbecker Sozialdemokraten für den Kreistag

Dennis Meybauer will Bürgermeister in der Gemeinde Fredenbeck werden. Sein Konkurrent ums Amt ist Christdemokrat Marcel von der Lieth. Der gebürtige Wedeler und Vorsitzende des Schützenvereins Wedel ist ein politischer Neuling.

Gleiches hat Landtagsabgeordnete Corinna Lange in der Gemeinde Deinste vor, wenn Deinste am 13. September die Wahl zwischen ihr und Tim Bardenhagen (CDU) hat. Seit zwölfeinhalb Jahren lebt Lange in Deinste, ihrem Lebensmittelpunkt, in dem ihre zwei Kinder groß werden. „Unser Dorf soll so lebenswert bleiben, wie es ist - für alle, die sich hier zu Hause fühlen.“ Lange lobt, dass der Gemeinderat „fernab von Parteipolitik“ gut, lösungs- und kompromissorientiert zusammengearbeitet habe und zusammenarbeite.

Um eine lebenswerte Gemeinde will sich auch Bürgermeisterkandidat Uwe Lütjen in Kutenholz bemühen. Dort ist Sandra Lemmermann (CDU) aktuell Bürgermeisterin und tritt wieder an. Lütjen ist seit 1996 im Gemeinde- und Samtgemeinderat. Lütjen ist seit kurzem im Ruhestand, nachdem er bis zuletzt Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Stade war.

Alle drei Lokalpolitiker kandidieren auch für den Kreistag, für den die Fredenbecker SPD zudem mit Ilhan Akilic, Gerd Buchner und Leroy Hauschild antritt.

Wer kandidiert noch für die SPD in den Räten?

Für den Samtgemeinderat stehen Uwe Lütjen, Corinna Lange und Dennis Meybauer auf den Listenplätzen eins bis drei. Insgesamt sind 19 Sozialdemokraten bereit, im Samtgemeinderat als Vertreter der Bürgerinteressen zu sitzen.

Im Rat der Gemeinde Fredenbeck stellen sich neun SPD-Politikerinnen und -Politiker auf, Meybauer, Kerstin Ording und Marc Lichtmess stehen oben. Für Deinste sind es angeführt von Lange, Hans-Georg Hofer und Heidi Dankers-Kloth fünf Kandidaten. Neben Spitzenkandidat Lütjen sind Laura Kahnert und Andreas Bardenhagen sowie insgesamt sieben Kandidaten für den Kutenholzer Gemeinderat wählbar.

Gemeinsamer Wunsch wird wahr: SPD unterstützt Tim Siol

Samtgemeindebürgermeister in Fredenbeck und Nachfolger des scheidenden Amtsinhabers Matthias Hartlef (parteilos) will nur Tim Siol (parteilos) werden. Seit 2025 ist bekannt, dass der aktuelle Vertreter von Lühes Samtgemeindebürgermeister Timo Gerke die Rückendeckung der SPD sowie aller anderen Parteien hat.

Laut Lange unterstützt die SPD mit Siol einen „sehr, sehr guten Verwaltungsfachmann“. Es sei schon immer ein Wunsch der SPD und der anderen Parteien in der Samtgemeinde gewesen, geschlossen über Parteigrenzen hinweg hinter einem Kandidaten zu stehen, so Tiemanns Stellvertreterin. Siols Vorteil: Als Fredenbecker ist er in der Samtgemeinde „verwurzelt“, freut sich Lange.

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