TKunstrasenplatz: Räte haben entschieden
Als Kunstrasenplatz käme Platz B im Rudolf-Pöpke-Stadion in Frage. Foto: Klempow
Fünf Vereine planen gemeinsam einen Kunstrasenplatz in Oldendorf. Bei der Finanzierung des 800.000-Euro-Projektes sind sie auf die Gemeinden angewiesen. Drei haben nun entschieden.
Gebaut werden soll der Platz in Oldendorf - vorausgesetzt, dass es gelingt, Fördermittel in Höhe von rund 50 Prozent zu ergattern. Ansonsten könnte das Projekt zu teuer sein.
Zeitkontingente und Finanzierungsanteile
Die beteiligten Vereine FC Oste/Oldendorf, MTV Himmelpforten, TSV Großenwörden, SV Burweg und SuSV Heinbockel haben sich auf ein Nutzungskonzept als Planungsgrundlage geeinigt. Je nach Bedarf steht jedem Verein ein bestimmtes Zeitkontingent zur Verfügung. Danach richtet sich auch der Anteil, den die jeweilige Gemeinde aufbringen muss.
Himmelpforten muss nach diesem Konzept am meisten zahlen. Zwar hätte der MTV Himmelpforten ähnlich viel Bedarf wie der FC Oste/Oldendorf. Aber über den FC sind mit Estorf, Kranenburg und Oldendorf gleich drei Gemeinden beteiligt.
Bereits ein Ja von Estorf, Burweg und Großenwörden
Den Batzen von bis zu 114.000 Euro teilen sich Estorf, Kranenburg und Oldendorf nach Absprache auf. Die Gemeinde Estorf hatte sich bereits zu einem Ja zum Projekt durchgerungen - ebenso wie Burweg und Großenwörden. Jüngst entschieden sich auch die Gemeinderäte Oldendorf und Kranenburg dafür, ihren Anteil beizusteuern und das Projekt der Sportvereine zu unterstützen.
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Die Gemeinde Himmelpforten muss den Anteil allein stemmen. Der Minimalbetrag liegt bei 105.000 Euro, das Maximum bei 114.000 Euro - abhängig davon, ob der Platz schließlich 750.000 oder 800.000 Euro kostet.
Größter Anteil aus Himmelpforten
Der MTV Himmelpforten hat im Konzept ebenso viele Nutzungsanteile wie der FC Oste/Oldendorf. Der Gemeinderat Himmelpforten fand nach kurzer Sitzungsunterbrechung am Donnerstag einen gemeinsamen Nenner. Dass der MTV unterstützt wird, wollten sowohl CDU als auch SPD. Aber die Fraktionen hatten unterschiedliche Ideen, wie das im Detail aussehen könnte.
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Fraktionssprecher und Verwaltung zogen sich zu viert zurück, teilt auf Anfrage Frank Buhrmester als Vertreter der Verwaltung mit. Am Ende stand ein Kompromiss: 85.000 Euro sollen ausgezahlt werden. Um einen Kreditbedarf beim MTV zu vermeiden, werden die restlichen 20.000 Euro durch die Gemeinde vorfinanziert. Der Verein hat acht Jahre Zeit für die Rückzahlung. Sollte die Maximalsumme von 114.000 Euro aufgerufen werden, teilen sich MTV und Gemeinde den zusätzlichen Betrag.
Bis auf Heinbockel haben damit die Kommunen grundsätzlich ihre Unterstützung zugesagt. Der Gemeinderat Heinbockel berät am Mittwoch, 3. Juni, ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Hagenah.
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