TMohr-Sports-Cup: Die große Handballfamilie trifft sich in Fredenbeck
Die JSG Fredenbeck/Stade/Harsefeld hat die Bundesliga-Konkurrenz zu Gast. Foto: Verein (Archiv)
Beim alljährlichen Mohr-Sports-Cup treten die besten A-Juniorinnen aus Deutschland an. Die JSG will daheim gegen den Meister aus Buxtehude und Co überraschen.
Landkreis. Wenn am kommenden Wochenende, 22. und 23. August, in der Geestlandhalle wieder der Ball fliegt, können die Zuschauer ein spannendes Kräftemessen des weiblichen A-Jugend-Handballs erwarten. Beim Mohr-Sports-Cup treffen zehn Mannschaften aufeinander – darunter der amtierende deutsche Meister Buxtehuder SV, der deutsche Vizemeister TV Hannover-Badenstedt sowie mit dem Handewitter SV der Vorjahressieger.
Dazu kommen VfL Bad-Schwartau, SV Werder Bremen, Bergischer HC, HSV Magdeburg, Quintus Handball aus den Niederlanden, der Thüringer HC und die Gastgeberinnen der JSG Fredenbeck/Stade/Harsefeld.
Turnier ist gute Saisonvorbereitung
Gespielt wird am Sonnabend und Sonntag ab 9 Uhr. Die Partien dauern jeweils 30 Minuten.
Für die Teams ist das Turnier kurz vor dem Saisonstart mehr als ein einfacher Test: Verschiedene Abwehrsysteme und Angriffslösungen können ausprobiert und die erste Sieben in Wettkampfform gebracht werden. „Ein Turnier unter Freunden“, nennt Organisator Hajo Klintworth das Turnier.
Gastgeber mit breitem Kader
Die JSG möchte nicht nur ein guter Gastgeber sein. Die Mannschaft geht mit einem breiten Kader ins Turnier und hat sich kontinuierlich weiterentwickelt, unter anderem mit Unterstützung aus der eigenen B-Jugend sowie mit Verstärkungen aus Hamburg und Erlangen.
Der Teamgeist, eine gute Abwehr, sowie Konter- und Gegenstoßspiel zählen zu den Stärken der JSG. Am Wochenende wollen sie vor allem taktische Varianten festlegen.
Nach dem dritten Platz im vergangenen Jahr, liebäugelt die JSG von der Runde der besten Vier. „Wir haben das Zeug dazu, weit zu kommen“, sagt Klintworth.
Rundum-Paket für Teams und Zuschauer
Die Mannschaften reisen meist am Freitag an, übernachten vor Ort und werden mit Frühstück, Abendessen, Verpflegung und Teambuilding-Aktivitäten versorgt. Rund 50 Helfer sorgen dafür, dass alles nach Plan läuft. Unterstützt wird das Turnier von regionalen Partnern, der Gemeinde und den Eltern.
Rund 300 Zuschauer werden auch dieses Jahr erwartet. Ein Tagesticket liegt bei sechs und ein Wochenendticket bei zehn Euro. „Es geht nicht darum, die Kasse zu füllen, sondern den Handball präsent zu machen“, betont Klintworth. Sein Wunsch: ein verletzungsfreies Wochenende, faire, intensive Duelle - eben „geile Spiele“.
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