TNach holprigem Start: VfL sammelt wichtige Punkte - Sorge um Kapitän
Pelle Fick erzielte drei Tore gegen Habenhausen. Foto: Jörg Struwe (Archiv)
Der VfL Fredenbeck ist erfolgreich in die Rückrunde gestartet. Der Drittliga-Aufsteiger gewann beim Tabellenletzten, muss jedoch um seinen Kapitän bangen.
Fredenbeck. Beim ATSV Habenhausen setzen sich die Fredenbecker klar mit 38:29 (17:15) durch und haben als Tabellensiebter mit 15:17 Punkten sieben Punkte Abstand auf die Abstiegsplätze.
Die guten Nachrichten: Der VfL Fredenbeck sammelte mit dem Auswärtssieg beim Tabellenletzten ATSV Habenhausen wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Noch wichtiger: In einem Auswärtsspiel, in dem es zu Beginn nicht richtig lief, bissen die Fredenbecker sich durch und dominierten in der zweiten Halbzeit ihren Gegner.
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Der Wermutstropfen: Mannschaftskapitän Pelle Fick kam bei einem Durchbruch in der 50. Minute mit dem Fuß falsch auf und musste humpelnd von der Platte geführt werden. Sein Einsatz am nächsten Wochenende ist offen.
Fredenbecker wirken gehemmt
Der ATSV Habenhausen hatte den besseren Start. Von Beginn an führten die Bremer und bauten diesen Vorsprung bis zum 7:3 (9.) aus. Die Fredenbecker Abwehr ließ die Außen sträflich ungestört beim Torwurf. Torwart Justin Rundt hatte wie die gesamte Mannschaft nicht den besten Tag erwischt. Die Mannschaft wirkte gehemmt, leistete sich technische Fehler und Fehlwürfe. Die mitgereisten Fans wurden ruhig. Eine böse Überraschung schien sich anzubahnen.
In der 17. Minute beim Stand von 6:10 hatte VfL-Coach Matthias Steinkamp genug gesehen. Kurz nachdem er konsequenterweise Niklas Itzen für Justin Rundt ins Fredenbecker Tor beordert hatte, nahm er seine erste Auszeit. „Ich musste sehr deutlich werden“, sagte Steinkamp nach dem Spiel.
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Es wirkte. Sichtlich überrascht vom nun von Marten Franke orchestrierten Einsatz des siebten Feldspielers bekamen die Bremer Kreisläufer Michel Brassait und Jakob Ritscher nicht in den Griff. Binnen zwei Minuten glich der VfL mit einem 4:0-Lauf zum 10:10 (19.) aus. Der VfL Fredenbeck wurde spielbestimmend.
VfL steigert sich vorne wie hinten
Beim 12:11 (23.) gingen die Fredenbecker erstmals in Führung. Überragend: Chris-Ole Brandt aus dem Rückraum, dazu Kreisläufer Michel Brassait, klug und mit Auge vor allem von Lauro Strothmann und Nils Schröder in Szene gesetzt. Beide waren von der Bremer Abwehr nicht zu stoppen.
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Auch die Fredenbecker Deckung steigerte sich, rührte auf schnellen Beinen kompromisslos Beton an. Niklas Itzen im Tor hielt, was zu halten war. Mit 17:15 für den VfL ging es in die Halbzeitpause.
Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde das Spiel schnell zugunsten der Fredenbecker entschieden. Michel Sumfleth nutzte seine Chancen auf der linken Außenbahn mit drei souverän gesetzten Würfen, sein Pendant Jan Möller traf von rechts. Der VfL setzte sich bis zur 35. Minute auf 21:16 ab.
Trainer Steinkamp wechselt in Schlussphase durch
Beim ATSV Habenhausen häuften sich technische Fehler, die Fredenbeck konsequent nutzte und seinen Vorsprung ausbaute. Das Spiel war entschieden (29:21, 46.). Trainer Steinkamp wechselte in der Folge durch, alle Spieler kamen zum Einsatz.
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Beim Trainer war nach Spielschluss die Erleichterung groß. „Wir haben einen kleinen Schritt zur Stabilisierung unserer Auswärtsleistung geschafft.“ Im Heimspiel am kommenden Sonnabend erwarten die Fredenbecker mit der HSG Varel ein anderes Kaliber.
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VfL-Tore: Brandt 8, Sumfleth 3, Brassait 6, Backofen 1, Fick 3, Strothmann 4, D. Müller 1, Ritscher 2, Möller 7/2, Franke 1, Schröder 2.
Nächstes Spiel: VfL Fredenbeck – HSG Varel (Sbd., 17. Januar, 19.30 Uhr).
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