TNeubau im Stader Kopenkamp: Wohnstätte und Lindemann feiern Richtfest
Diese Visualisierung zeigt den Neubau in der Teichstraße. Foto: kordt + wichers, architekten sachverständige partnerschaft mbB
16 neue Wohnungen entstehen aktuell in der Teichstraße in Stade, dem Eingang zum Kopenkamp. Im Frühjahr 2027 sollen die ersten Mieter einziehen. Das Interesse ist groß.
Stade. Im Spätsommer 2025 war der Baustart, jetzt feierten Vertreter der Wohnstätte und der Lindemann-Gruppe Richtfest am Neubau in der Teichstraße. Wie berichtet entstehen gegenüber der Polizei 16 neue Wohnungen mit insgesamt 1400 Quadratmetern Wohnfläche in einem Mehrfamilienhaus.
Schon 48 Einträge auf der Interessentenliste
Der Neubau besteht aus zwei Gebäudekörpern. Geplant sind ein grau verblendeter Flachdachbereich und ein rot verblendeter Bereich mit Satteldach. Jede der Zwei- bis Vierzimmerwohnungen ist zwischen 60 und 100 Quadratmeter groß und verfügt über einen Balkon oder über eine Terrasse, teilt Nelly Haak von der Lindemann-Gruppe mit. Auch überdachte Parkplätze sind geplant.
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Lindemann baut das vom Stader Architekten Gerd Wichers geplante Mehrfamilienhaus, die Wohnstätte kümmert sich um Vermietung und Betreuung. Das Interesse sei groß, teilt Wohnstätten-Vorstand Dr. Christian Pape mit. Schon 48 Interessierte haben sich auf einer Liste eingetragen. Mit der Vermarktung habe die Wohnstätte aber noch nicht begonnen. Es gebe also auch für andere potenzielle Mieter noch eine Chance.

Am Dienstag feierten die Wohnstätte und die Lindemann-Gruppe Richtfest in der Teichstraße. Foto: Lindemann
Der Preis für die Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt laut Christian Pape zwischen 13,50 und 15 Euro - und damit über dem Wohnstätten-Durchschnitt von 7,80 Euro pro Quadratmeter. Der Wohnstätten-Vorstand weist zudem darauf hin, dass der Mietenkorridor hier gerade zur Kostendeckung reiche.
Für eine soziale Durchmischung im Quartier
Ihm sei klar, dass das Neubauprojekt keinen unmittelbaren Beitrag zum bezahlbaren Wohnen leiste, sagt Pape. Es verbinde sich aber mit der Chance auf Sickereffekte durch Umzugsketten. Die Hoffnung: Frei werdende Wohnungen stünden dann relativ günstig zur Vermietung beziehungsweise zum Verkauf. So helfe das Projekt dabei, das Quartier sozial zu durchmischen.
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„Gerade das ist uns wichtig und begleitet uns bei allen Bauvorhaben. Es ist unsere Überzeugung, dass wir mit unserem Wohnungsangebot allen gesellschaftlichen Gruppen ein Angebot unterbreiten müssen“, sagt Pape. Das Ganze sei aber eine Arbeit von Jahrzehnten und jedes Projekt nur ein kleiner Baustein.
Der Neubau entsteht am Eingangsbereich des Stadtteils Kopenkamp, wo auch die Keimzelle der Wohnstätte liegt. Die Genossenschaft ist der größte Vermieter in der Stadt, 5000 Menschen leben in insgesamt 2600 Wohnungen. Etwa 920 Wohnungen befinden sich im Eigenbestand der Wohnstätte.
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Lindemann investiert 6,8 Millionen Euro in den Neubau, der mit KfW-Mitteln gefördert wird. Die Wohnungen sollen im Frühjahr 2027 bezugsfertig sein.

So soll der Neubau in der Teichstraße in Stade aussehen. Insgesamt entstehen hier 16 Wohneinheiten. Foto: kordt + wichers, architekten sachverständige partnerschaft mbB
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