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Fußball-Regionalliga

TOldenburger Revanche: D/A erleidet heftigen Rückschlag im Titelrennen

Das Spiel war gerade in der zweiten Halbzeit umkämpft. Viele Gelbe Karten sorgten für Unruhe.

Das Spiel war gerade in der zweiten Halbzeit umkämpft. Viele Gelbe Karten sorgten für Unruhe. Foto: JOERG STRUWE

Auf den Pokalrausch folgt der Ligakater. D/A verliert am Freitagabend gegen den VfB Oldenburg mit 1:3. Im Titelrennen bleibt nun nur noch ein Hoffnungsschimmer.

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Von Jan Bröhan
Freitag, 10.04.2026, 21:36 Uhr

Drochtersen. Nach dem 3:1-Pokalerfolg in Oldenburg vertraut D/A-Trainer Oliver Ioannou im folgenden Ligaduell folgender Startelf: Nikola Serra startet für den verletzten Nico von der Reith und Matti Cebulla für den verletzten Jannes Elfers. Jorik Wulff kann trotz seiner Leistenprobleme von Beginn an spielen. Ansonsten stehen wie in Oldenburg Torhüter Patrick Siefkes, Liam Giwah, Tjorve Mohr, Matti Steinmann, Robin Kölle, Dennis Rosin, Jannes Wulff und Haris Hyseni auf dem Platz des Kehdinger Stadions.

Das Topspiel beginnt verheißungsvoll. In der vierten Minute muss sich Siefkes schon ordentlich strecken, um einen Kopfball von Boccaccio zu entschärfen.

In der neunten Minute dreht Rosin auf. Er fängt einen verhungerten Pass kurz vorm Oldenburger Strafraum ab, zieht Robben-like nach innen und schlenzt den Ball wunderbar an die Latte.

Die erwünschte Spielkontrolle fehlt aber beiden Teams

In der 16. Minute ist Siefkes bei einem Steckpass hellwach und rettet in letzter Sekunde. Nur eine Minute später muss der D/A-Torhüter sich zweimal ins wilde Gestochere im Strafraum gesundheitsgefährdend werfen, ehe die brenzlige Situation für D/A abgepfiffen wird.

Insgesamt tun sich aber beide spielerisch veranlagten Mannschaften schwer, auf dem holprigen Rasen gepflegtes Kombinationsspiel aufzuziehen. Da sind viel Stückwerk und Ungenauigkeiten im Spiel.

Die Oldenburger Fans hatten unter 1531 Zuschauern mehr zu feiern.

Die Oldenburger Fans hatten unter 1531 Zuschauern mehr zu feiern.

Der VfB hat dennoch die optische Überlegenheit. Stürmer Facklam darf zwei Halbchancen in seiner Statistik verbuchen. Und in der 38. Minute wird die vierte VfB-Ecke per Kopf an die Latte des langen Torecks verlängert. Da hat D/A das nötige Glück.

Nach der Pause wird es hitziger

Der VfB kommt mit Schwung aus der Kabine, hat in den ersten Minuten mehr vom Spiel. D/A müht sich. Und dann sieht Cebulla in der 49. Minute die Gelb-Rote Karte. Das tut weh. Erst in der 57. Minute hat D/A die erste erwähnenswerte Chance per Kopf nach Eckball.

In der Folge ist der VfB dem Führungstreffer aber näher. Es braucht aber ein Eigentor für die Gäste, um in Führung zu gehen. Steinmann rutscht ein Flankenball über die Stirn ins lange Eck. 0:1 (67.). In der 74. Minute kontert Oldenburg wie D/A noch in Oldenburg zum 3:0 und Facklam trifft zum 0:2. Der Drochterser Schock ist nur eine Minute perfekt, als der gerade eingewechselte Otuali Omohe aus sehr stark abseitsverdächtiger Position das 0:3 aus D/A-Sicht erzielt.

Mohr gelingt in der 88. Minute noch der 1:3-Anschlusstreffer nach einem Eckball.

Das ist ein heftiger Rückschlag im Titelrennen.

Meppen muss am Samstag (16 Uhr) beim HSC Hannover, der noch jeden Punkt für den Klassenerhalt braucht, antreten. Der Tabellenführer hat zuletzt Anfang Oktober in Flensburg verloren, seitdem nur drei Mal remis gespielt und zwölf Mal gewonnen. Sechs Siege in Serie aktuell stehen für die Stabilität des SV, wobei einige auch knapp und auf dem letzten Drücker erzwungen wurden.

Die Hoffnung bleibt für D/A.

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