TPleite in Hollenstedt: Warum Trainerin Malmon-Osuch ein Pause einlegt
Aleksandra Malmon-Osuch unterbricht ihre Laufbahn als Handballtrainerin. Foto: Struwe
Die Handballerinnen der HSG Stade/Fredenbeck verlieren in Hollenstedt. Aleksandra Malmon-Osuch ist nicht mehr Trainerin. Dies hat aber keine sportlichen Gründe.
Stade. Trainerin Aleksandra Malmon-Osuch hat die 18:21 Niederlage ihrer Mannschaft beim TuS Jahn Hollenstedt verpasst. Am Samstag saß sie schon nicht mehr auf der Bank. Malmon-Osuch erwartet ein Kind.
Hajo Klintworth sprang in Hollenstedt als Co-Trainer des Regionalliga-Teams ein. Am kommenden Wochenende übernimmt der neue Trainer, Alexander Mirkens, die Mannschaft. Mirkens gehörte bereits als Athletik-Trainer zum Team der HSG.
Handball-Regionalliga
T Neue HSG Stade/Fredenbeck setzt auf Talente und starke Defensive
Im Oktober vergangenen Jahres hatte Malmon-Osuch vereinsintern angekündigt, dass sie nur noch bis Ende Februar auf der Trainerbank sitzen werde. Jetzt ist sie etwas früher in den Mutterschutz gegangen. Dies teilte der Verein am Sonntag mit.
HSG schwach in der Chancenverwertung
Gegen die abstiegsbedrohten Gastgeber machte die HSG besonders im Angriff viele Fehler. „Wir haben uns die Chancen erspielt, diese aber nicht verwertet“, bemängelte Klintworth. Am Ende konnten sich nur vier Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen. Mit einem knappen 9:11 ging es in die Pause.
Nach dem Wiederanpfiff setzte sich Hollenstedt in der 39. Minute mit 16:11 ab. „Wir wurden in vielen Phasen doppelt bestraft“, sprach der Co-Trainer die sieben Zeitstrafen gegen seine Mannschaft an. Dank der Paraden von Torfrau Madlin Baumgarten kämpfte sich Stade/Fredenbeck in der Schlussphase noch einmal heran.
Zeitstrafe in der Schlussphase beendet Aufholjagd
Nach guten Aktionen in der Abwehr liefen die Gäste viele Konter. Beim Abschluss blieben die Fehler jedoch nicht aus. Zweimal übergetreten, beim dritten Versuch regelkonform abgeschlossen - aber verworfen. Die HSG hatte das Glück nicht auf ihrer Seite.
Handball-Regionalliga
T Am Ende fließen Tränen: VfL Stade verabschiedet Trainer Marinkovic
Dennoch traf Anna-Lena Brassat in der 56. Minute zum 18:19-Anschluss. Nach einer Zeitstrafe gegen Martha Scharsitzki mussten die Gäste in den letzten Minuten allerdings in Unterzahl spielen und beide Punkte in Hollenstedt lassen.
HSG-Tore: Brassat 2, Mance 9/3, Scharsitzki 5, Hollunder 2. (pot)
Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.