TSaisonauftakt: Düdenbüttel fährt zwei wichtige Siege ein
Trainer Marco Bartsch ist mit dem Abschneiden seiner Mannschaft nur bedingt zufrieden. Foto: Berlin
In der 2. Faustball-Bundesliga legen die Männer des SV Düdenbüttel einen Traumstart hin. Die Frauen des TSV Essel starten durchwachsen.
Düdenbüttel. In der 2. Faustball-Bundesliga der Männer hat der SV Düdenbüttel gegen den MTV Wolfsburg-Vorsfelde mit 3:1 und gegen den TV Brettorf II mit 3:0 gewonnen.
„Wir wollten heute die ersten Punkte für den Klassenerhalt buchen“, sagte Angreifer und Routinier Jörn Martens. Die Mannschaft habe für dieses Ziel gebrannt. Gegen Vorsfelde klappte nicht alles. Aber der SVD gewann den ersten Satz 11:9. Der Satzausgleich (8:11) kam postwendend. Aus dem Konzept brachte Düdenbüttel das nicht.
Diese Spieler überzeugen im Angriff
Das war auch ein Verdienst der beiden Angreifer Jörn Martens und Malte Oldhafer. Sie behielten in den beiden nächsten Abschnitten immer den Durchblick. Mit jeweils 11:9 hieß der Gewinner Düdenbüttel. Dieser Erfolg gab Selbstvertrauen für die Partie gegen Aufsteiger TV Brettorf II.
Faustball-Bundesliga
T Erstes Service: So sind die Faustballteams aus dem Kreis aufgestellt
Die junge Mannschaft aus dem Weser-Ems-Kreis hatte gegen einen übermächtigen SVD so gut wie nichts zu bestellen und ging glatt mit 0:3 (3:11, 9:11, 6:11) unter. „Jetzt wollen wir in die erste Liga aufsteigen“, scherzte Jörn Martens nach den beiden Siegen.
Nächste Spiele: Samstag, 9. Mai um 15 Uhr in Empelde: SVD, TuS Empelde, ETV Hamburg.
So lief es bei den Frauen
Der TSV Essel ist in der 2. Faustball-Bundesliga der Frauen mit einem Sieg und einer Niederlage in die neue Saison gestartet. So ganz zufrieden zeigte sich Trainer Marco Bartsch damit nicht. Doch beide Gegner zählen zu den Besten in der Liga.
Zuerst stand in Kellinghusen das Spiel gegen die zweite Mannschaft des Gastgebers an. Die 9:11-Niederlage im ersten Satz kam überraschend. Dann übernahmen die TSV-Frauen das Spielgeschehen, setzten sich, wenn auch knapp, in den folgenden drei Abschnitten mit 11:8, 11:9 und 12:10 zum 3:1-Sieg durch.
Bartsch: Zu viele eigene Fehler
Danach wartete mit dem Ahlhorner SV II der nächste schwere Gegner auf den TSV. Essel lag nach drei Sätze knapp vorne (11:5, 7;11 und 11:3). Aber am Ende reichte es nicht. Mit 6:11 und 9:11 gab der TSV die beiden nächsten Durchgänge ab. „Das 2:3 war völlig unnötig“, sagte Trainer Marco Bartsch. „Zu viele eigene Fehler und Unkonzentriertheiten haben uns den Erfolg gekostet“, so der Coach.
Nächste Spiele: Sonntag, 10. Mai, 11 Uhr in Schülp: mit TSV , TK Hannover, TSV Schülp.
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