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Fußball-Regionalliga

TSanne-Show im Kehdinger Stadion: Stürmer trifft fünf Mal

Tom Sanne (rechts) feiert mit dem Torschützen zum 2:0, Alla Aid Hamid. Er selbst erwischte einen Sahnetag.

Tom Sanne (rechts) feiert mit dem Torschützen zum 2:0, Alla Aid Hamid. Er selbst erwischte einen Sahnetag. Foto: Joerg Struwe - PICSELWEB

D/A fegt über Kickers Emden hinweg und gewinnt am Dienstagabend mit 8:2. Stürmer Tom Sanne erwischt dabei einen Sahnetag und schießt fünf sehenswerte Tore.

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Von Jan Bröhan
15.09.2026, 22:05 Uhr

Drochtersen. Kickers Emden hat seit dem 4:2-Pokalerfolg im Kehdinger Stadion kein Spiel mehr verloren, auf zwei Unentschieden in Delmenhorst und gegen Hannover 96 II folgten zuletzt zwei Siege beim Bremer SV und gegen Jeddeloh. Vor dem jetzigen Wiedersehen im Kehdinger Stadion hatte D/A drei Punkte mehr nach acht Saisonspielen, und hat sich mit drei Siegen in Folge Selbstvertrauen erspielt.

Trainer Oliver Ioannou setzte auf dieselbe Startelf, die in Delmenhorst erfolgreich war. Neben Torhüter Jesper Heim starten Jannes Elfers, Luca Menke, Nico von der Reith, Dominique Ndure, Ole Schulz, Jorik Wulff, Ole Wohlers, Alla Aid Hamid, Christoper Schepp und Tom Sanne. Marc Niclas Dühring, der beim 3:0 bei Atlas Delmenhorst mit muskulären Problemen fehlte, sitzt auf der Bank.

Vor dem Spiel wünschte Ioannou sich mehr Effizienz. D/A hatte in Delmenhorst trotz des letztlich klaren Sieges noch viel liegen lassen. Tom Sanne etwa vergab eine 100-Prozentige. Und so viel sei verraten. Jetzt gegen Kickers Emden wurde es eine Sanne-Show.

Es waren noch keine 40 Sekunden gespielt, da führte Wulff einen Freistoß schnell aus und schickte Ndure, der an die Grundlinie ging und eine Flanke zentimetergenau auf den Kopf von Sanne platzierte - 1:0.

Die Führung schon nach wenigen Sekunden.

Die Führung schon nach wenigen Sekunden. Foto: Struwe

In der 5. Minute führte D/A dann schon mit 2:0, das Kehdinger Stadion stand Kopf. Was ist hier denn los. Hamid hatte den Ball vehement von Ndure gefordert, zog in die Mitte, ließ zwei Gegenspieler dabei stehen und zog aus gut 20 Metern ab. Der Ball schlug flach und platziert im unteren linken Eck ein.

Hamid lief Richtung Haupttribüne, stellte sich breitbeinig hin, klopfte sich mit beiden Fäusten zwei Mal auf die Brust und reckte dann die Arme in die Luft. Starker Jubel nach starkem Tor.

D/A gegen BSV Kickers Emden

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

Foto: Struwe

D/A gegen BSV Kickers Emden.
D/A gegen BSV Kickers Emden. Foto: Struwe

In der Defensive fordert Emden aber auch D/A

Es war ein flottes Spiel. D/A war überlegen. Doch die Angriffe der Kickers waren auch gefährlich. Und schon in der 10. Minute hieß es nur noch 2:1. Die Drochterser störten Nick Stepantsev nicht ausreichend und so zog der einfach aus 20 Metern ab. Der Ball sprang dann noch einmal ganz undankbar vor Heim auf und von da ins lange Eck.

In der 15. Minute fuhren Sanne und Schepp einen Angriff und erspielten sich eine weitere Großchance. Drei Minuten später wurde Sanne mit einem Pass in die Tiefe freigespielt. Der Kicker-Torhüter musste rauseilen und wurde von Sanne umkurvt, das 3:1 war dann nur noch Formsache.

In der 25. Minute verpasste dann Wohlers die 4:1-Führung. Nach dem Querpass von Ndure musste er den Ball im Netz unterbringen, verzog aber komplett.

Tom Sanne erzielte fünf Tore.

Tom Sanne erzielte fünf Tore. Foto: Joerg Struwe - PICSELWEB

In der 42. Minute machte Sanne dann seine Show perfekt. Er tanzte nach einem Konter seinen mit geeilten Gegenspieler auf dem sprichwörtlichen Bierdeckel aus und schob nach drei Drehungen zum 4:1 ein. Gleich darauf spielten Sanne und Schepp einen Konter unsauber aus. Da war mehr drin.

Und dann verkürzte Luc Ihorst in der dritten Minute der Nachspielzeit noch auf 2:4. Da sah die D/A-Defensive nicht gut aus.

Nach dem Seitenwechsel geht es weiter im Takt

In der 50. Minute forderte D/A einen Elfmeter, der Schiri sah das anders. Wohlers war aber klar am Fuß getroffen worden. Nur drei Minuten später ersprintete Sanne dann einen Ball im Strafraum und traf aus unmöglichem Winkel, schon an der Torauslinie, aus der Drehung zum 5:2. Wieder nur zwei Minuten später zeigte er sich unerbittlich an diesem Abend und traf mit Wucht zum 6:2.

„Das ist der helle Wahnsinn“, schrie Stadionsprecher Dirk Ludewig. Da hatte er Recht. In der 64. Minute feierte das Stadion schon wieder, dieses Mal wurde aber auf Abseits entschieden.

In der 68. Minute dann Standing Ovations: Tom Sanne wurde ausgewechselt unter großem Applaus.

Ab der 70. Minute nahm D/A etwas Gas aus dem Spiel. Die Feier war aber noch nicht zu Ende.

Denn in der 84. Minute fiel noch so ein Traumtor. Der gerade eingewechselte Dühring traf zum 7:2 per Freistoß aus 35 Metern. Ungläubiges Kopfschütteln unter den 915 Zuschauern.

Und D/A hatte noch nicht genug, und die Kickers wollten nur noch nach Hause. Schepp erhöhte auf 8:2 in der 87. Minute. Dann war Schluss und durch das Kehdinger Stadion schwappte „Oh, wie ist das schön“.

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