TSchulsport in Buxtehude: Platzmangel trotz neuer Halle
Die Sporthalle Nord bei einem Bundesligaspiel des Buxtehuder SV. Foto: Jan Iso Jürgens
Buxtehude investiert in die sportliche Zukunft: Mit der neuen Halle Nord und einem Sportentwicklungskonzept will die Stadt den Bedürfnissen von Sportlern und Schülern gerecht werden.
Buxtehude. Buxtehude bietet genug Raum für Sportler und Schüler. Mit der neuen Halle Nord stehen ausreichend Hallen und Sportplätze zur Verfügung. Diese erfreuliche Nachricht stammt aus der aktualisierten Fassung des Sportentwicklungskonzepts der Stadt, die Wolfgang Schabert, Geschäftsführer des Instituts für Kooperative Planung und Sportentwicklung aus Stuttgart, vorgestellt hat. An der Überarbeitung des zehn Jahre alten Konzepts wirkten Sportvereine, Schulen und die Verwaltung mit. „Sie sind auf einem guten Weg, bleiben Sie dabei“, fasste Schabert zusammen.
So viele Sportler sind in Buxtehude organisiert
Von den rund 41.000 Einwohnern Buxtehudes sind 9500 in Sportvereinen aktiv. Die meisten – 3789 – gehören dem Fachverband Turnen an, der ein breites Spektrum abdeckt: klassisches Turnen, Gymnastik sowie Fitness- und Gesundheitssport. Auf Platz zwei folgen die Fußballer mit 2070 Mitgliedern. Der Handballsport, angeführt vom Bundesliga-Team des Buxtehuder SV, zählt 538 Mitglieder.
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Der Organisationsgrad der Sportler ist jedoch gesunken: 2015 lag er bei 25,1 Prozent, heute sind es nur noch 21,6 Prozent. Den höchsten Organisationsgrad machen Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren aus. Der liegt bei 73 Prozent. Bei Menschen im Alter von 19 bis 26 Jahren liegt er nur noch bei 21 Prozent. Zum Vergleich: In Niedersachsen liegt der Anteil der Vereinsmitglieder an der Gesamtbevölkerung bei 33,6 Prozent.
Engpässe beim Schulsport
Trotz der positiven Entwicklung gibt es Probleme. Sportplätze liegen oft nicht dort, wo sie gebraucht werden. Besonders der Schulsport am Schulzentrum Süd – mit 1900 Schülern der größte Schulstandort der Stadt – leidet unter Platzmangel. Die bestehende Vier-Feld-Halle soll daher umfassend saniert und um ein fünftes Feld erweitert werden. Die geschätzten Kosten: 16,4 Millionen Euro.
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Auch die Verteilung der Kunstrasenplätze ist ungleich. Von den vier Plätzen in Buxtehude ist nur der sanierte Platz im Jahnstadion städtisch und damit für alle Vereine zugänglich. Zwei Plätze liegen in Immenbeck, einer in Hedendorf. Sie stehen den dortigen Vereinen und der gemeinsamen Jugendabteilung zur Verfügung.
Wandel im Fußball
Der Fußball in Buxtehude hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Die traditionellen Stadtvereine Buxtehuder SV und SG Buxtehude-Altkloster haben deutlich weniger Mannschaften. Die Schwerpunkte liegen heute bei VSV Hedendorf/Neukloster, TSV Eintracht Immenbeck und SV Ottensen.
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