Zähl Pixel
Notfälle

Schwangere und Partner erleiden Kohlenmonoxid-Vergiftung

Nach Gasaustritt müssen eine schwangere Frau und ihr Partner zur medizinischen Behandlung nach Halle an der Saale gebracht werden. (Symbolbild)

Nach Gasaustritt müssen eine schwangere Frau und ihr Partner zur medizinischen Behandlung nach Halle an der Saale gebracht werden. (Symbolbild) Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Die Feuerwehr stellt am späten Freitagabend in einem Haus in Hamburg eine hohe Kohlenmonoxid-Konzentration fest. Zwei Menschen können gerettet werden. Was ist bisher über die Ursache bekannt?

Von dpa 27.12.2025, 11:50 Uhr
12 Monate Premium-Zugriff für nur 1,00 € pro Woche! Langfristig sparen!

Hamburg. Eine schwangere Frau und ihr Partner haben in ihrem Haus in Hamburg eine Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten. Die genaue Ursache dafür ist noch unklar, eventuell war eine defekte Gastherme schuld. Die 28-Jährige und der 29-jährige Mann kamen zur Behandlung erst in ein Krankenhaus in Hamburg, danach sollten sie in eine Spezialklinik für Hyperbarmedizin in Halle an der Saale gebracht werden, wie die Feuerwehr berichtete.

Die Einsatzkräfte waren am späten Freitagabend in die Doppelhaushälfte des Paares in Farmsen-Berne gerufen worden, weil die Frau über Unwohlsein klagte. Dort wurde eine hohe Kohlenmonoxid-Konzentration festgestellt. Die Feuerwehr habe daraufhin die Gastherme abgestellt und intensiv gelüftet, hieß es.

Wie kann man auf einen Kohlenmonoxidaustritt aufmerksam werden?

Da Kohlenmonoxid geruchlos ist, kann ein Gasaustritt oft nicht selbst bemerkt werden, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. Ein Symptom für eine Kohlenmonoxidvergiftung seien unter anderem Kopfschmerzen. Wer sichergehen wolle, solle sich einen Kohlenmonoxid-Melder beschaffen.

Weitere Themen

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Hape Kerkeling: „Bleiben Sie mutig“

Der Komiker setzt sich unerbittlich für die freiheitliche Demokratie in Deutschland ein. Er sagt: Es braucht Mut, damit sich die Geschichte nicht wiederholt.

VW ruft weltweit mehr als 70.000 E-Autos zurück

Der Rückruf von Millionen Fahrzeugen wegen einer fehlerhaften Schraube liegt noch nicht lange zurück. Nun muss Volkswagen erneut einen Mangel ausräumen. Auch in Deutschland sind viele Autos betroffen.