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TStader Sonntagsbummel mit Farbtupfern: Lampionhimmel wird zum Hingucker

Bunte Kulisse für Selfies in der Innenstadt - die Lampions in der Großen Schmiedestraße.

Bunte Kulisse für Selfies in der Innenstadt - die Lampions in der Großen Schmiedestraße. Foto: Stief

Das Traumwetter lockte viele Menschen zum verkaufsoffenen Sonntag. Und den bereicherten Stader Kaufleute und Gastronomen mit weiteren echten Hinguckern.

Von Wilfried Stief Sonntag, 26.04.2026, 16:02 Uhr

Stade. Kein Wunder, dass die Innenstadt am Sonntag bestens besucht ist. Die so genannte Außengastronomie hat alle Hände voll zu tun. Hier ein Käffchen, da ein Eis. In der Frühlingssonne lassen es sich die Besucher gut gehen.

Auch das Shopping-Erlebnis kommt nicht zu kurz. Schön geschmückt baten Geschäfte zum Hereinspaziert, gaben Rabatt für das Lieblingsteil oder ließen Interessierte vor dem Spiegel testen.

Lampionhimmel setzt Farbtupfer

Ein echter Hingucker ist in der Großen Schmiedestraße entstanden: In einer Gemeinschaftsaktion hatten Stade aktuell als Ideengeber, die Stade Marketing und Tourismus-GmbH und die Wirtschaftsförderung das Projekt Lampionhimmel umgesetzt.

Beim ersten verkaufsoffenen Sonntag ging es in der Straße bunt und schmuckvoll zu und viele Besucher ließen es sich nicht nehmen, ein Selfie unterm Lampionhimmel zu machen. Dazu gehörten auch Vertreter des Stade aktuell-Vorstands.

Kaufleute passen ihre Schaufenster-Dekoration an

Positivst überrascht über das gelungene Schmuckstück zeigte sich auch Barbara Neumann von "Ihr Wäschehaus in Stade". Wegen dieser Idee öffnete sie ihr Geschäft mit besonderer Vorfreude. Kaufleute wie die Weinwirtschaft Malberg oder Handarbeiten Strube haben ihre Schaufenster auch mit Lampions dekoriert.

Von der Holzstraße bis zum Fischmarkt hatten sich Straßenmusiker auf Einladung von Stade aktuell postiert, die Cello und Gitarre spielten und dazu sangen. Mittendrin die Stader Bigband 4Beat, die den Nachmittag mit Swing versüßte.

Vom Camper bis zum Stadtflitzer

Die Autoschau auf dem Sand präsentierte reichlich Neuwagen und schicke Modelle für jeden Zweck - vom kleinen Stadtflitzer bis zum Camper, mit dem es auf große Reise gehen kann, war alles vertreten.

Bei den Oldtimern am Pferdemarkt zeigt sich vielerorts, dass es zu jedem betagten Auto eine Geschichte zu erzählen gibt. Der Mercedes W 187 zum Beispiel, auch "kleiner Adenauer" genannt, weil der Bundeskanzler in den 50ern den großen Mercedes fuhr. Eine Passantin erzählte, dass sich im großen Kasten für das Ersatzrad ihre Mutter versteckte, um dem Ehemann auf die Schliche zu kommen. Als der zu seinem Rendezvous gefahren war, sprang die Mutter aus ihrem Versteck und erwischte ihren Gatten in flagranti.

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