TTorwarttrainer mit Knieproblemen macht es sehenswert aus der Distanz
Der Torwarttrainer kann es im Spiel auch aus der Distanz: Pascal Ahnert. Foto: FuPa
Sein Spitzname: Katze. Eigentlich ist er Torwarttrainer. Doch aufgrund der dünnen Personallage musste er auflaufen - und ließ seine feine Schusstechnik aufblitzen.
Steinkirchen. Pascal Ahnert ist noch 28 Jahre jung. Doch wegen seiner anhaltenden Knieprobleme hat er seine aktive Laufbahn beendet. Bei der SG Lühe III ist er Torwarttrainer in der 4. Kreisklasse.
Vier Mal musste Ahnert in dieser Saison aufgrund der Personalnot bisher aushelfen. Am vergangenen Spieltag erzielte er beim 5:0-Auswärtssieg gegen den TSV Großenwörden II zwei sehenswerte Tore aus der Distanz. „Eigentlich zu schön für die 4. Kreisklasse“, kommentierte TAGEBLATT-Reporter Daniel Berlin, anwesend aufgrund der TAGEBLATT-Serie „Die Unabsteigbaren“ über den sieglosen Tabellenletzten Großenwörden II.
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„Die waren schon so gewollt“, sagt Ahnert über seine Treffer, seine Schusstechnik sei schon okay. „Kicken kann er sicher“, sagt SG-Trainer Stephan Meyer. Ahnert begann als Verteidiger mit dem Fußballspielen, im letzten A-Jugendjahr wurde er Torwart. Wenn er heute aushilft, meistens als Sechser.
Der Tabellendritte will noch aufsteigen
Lühe III ist als Dritter in Schlagdistanz zu den ersten beiden Aufstiegsplätzen. „Und wir spielen noch gegen beide (Wischhafen/Dornbusch II und Bützfleth II)“, sagt Meyer. Also sei der Aufstieg natürlich Thema bei der SG.
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Wie oft Ahnert dabei noch aktiv helfen muss, hängt vom Personal ab. Sind genügend Spieler an Bord, dann spiele er nicht, sagt er. Das jetzige Sonntagsspiel steckte ihm noch am Mittwoch in den Knochen. „Die Lust ist natürlich da, aber der Körper sagt Nein“, sagt Ahnert.
Was war Ihr schönstes Erlebnis auf dem Fußballplatz?
Das war der Doppelaufstieg mit der SG Lühe, als die Erste und Zweite aufgestiegen sind (2024, in die Kreisliga und 2. KK; Anm.d.Red.).
Was war das schlimmste?
Ein verlorenes Elfmeterschießen in der Jugend im Pokalhalbfinale, daran hatte ich zu knabbern.
Haben Sie ein Vorbild?
Eher nicht, aber im Leben orientiert man sich ja gern am Vater.
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