Zähl Pixel
Unwetter

Tote auf den Philippinen durch Tropenstürme und Monsun

Die heftigen Regenfälle haben zu schweren Überschwemmungen geführt.

Die heftigen Regenfälle haben zu schweren Überschwemmungen geführt. Foto: Uncredited/Philippine Coast Guard/AP/dpa

In Manila und anderen Regionen der Philippinen toben seit einer Woche Unwetter. Es gibt Tote und Verletzte - und Tausende suchen in Notunterkünften Schutz.

Von dpa 10.08.2026, 05:06 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Manila. Bei Überschwemmungen und Erdrutschen sind auf den Philippinen mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. 13 weitere wurden verletzt, mindestens sechs Personen werden vermisst, wie die Polizei mitteilte. Auslöser sind demnach mehrere Tropenstürme sowie der Südwestmonsun, die in dem südostasiatischen Land seit mehr als einer Woche zu heftigen Regenfällen führen.

Die Todesopfer wurden hauptsächlich in den Provinzen Benguet, Rizal und Batangas auf der Hauptinsel Luzon registriert. Neun Menschen starben bei Erd- oder Geröllrutschen, zwei durch Stromschläge, drei ertranken und ein weiterer wurde von einem umstürzenden Baum getroffen.

Nach Angaben der Behörden sind landesweit mehr als 750.000 Menschen von den Unwettern betroffen. Mehr als 8.000 von ihnen mussten in Notunterkünften Zuflucht suchen.

Hüfthohes Wasser in der Region Manila

Auch in der Region um die Hauptstadt Manila standen zahlreiche Straßen und Wohngebiete unter Wasser. In einigen Gegenden reichte das Wasser bis zur Hüfte. Wegen der Überschwemmungen wurden vielerorts die Schulen geschlossen.

Die Regenmassen lösten auch Erdrutsche aus.

Die Regenmassen lösten auch Erdrutsche aus. Foto: Harley Palangchao/AP/dpa

Der Schiffsverkehr wurde in den betroffenen Regionen teilweise eingestellt. Nach Angaben der Küstenwache wurde der Betrieb in 20 Häfen im Zentrum und Osten des Landes ausgesetzt. Der Wetterdienst sagte derweil weitere heftige Regenfälle voraus.

Tausende haben in Notunterkünften Schutz gesucht.

Tausende haben in Notunterkünften Schutz gesucht. Foto: Uncredited/Philippine Coast Guard/AP/dpa

Zahlreiche Rettungskräfte waren wegen der Unwetter im Einsatz.

Zahlreiche Rettungskräfte waren wegen der Unwetter im Einsatz. Foto: Harley Palangchao/AP/dpa

Weitere Themen

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Mehr Kinder im Straßenverkehr verunglückt

Die Zahl der Unfallopfer unter 15 Jahren steigt um sieben Prozent. Auch die Zahl der Todesopfer geht nach oben: 74 Kinder kamen im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen ums Leben.