Über diese WhatsApp-Neuerung dürften sich sehr viele freuen
Neu in der Whatsapp-Gruppe? Der Admin kann bald über ein Feature neuen Mitgliedern die letzten 25 bis 100 Nachrichten aus der Gruppe zustellen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn
Das kennt fast jeder: Man wird nachträglich zu einer WhatsApp-Gruppe hinzugefügt und weiß von nichts. Doch das ändert sich jetzt.
„Nein, das habe ich nicht gesehen, das ist gepostet worden, bevor ich in der Gruppe war.“ - Fast jede und jeder kennt das Problem, dass man in Messenger-Gruppen nur Nachrichten lesen kann, die seit dem eigenen Beitritt geschrieben worden sind.
Bei WhatsApp ist das künftig Vergangenheit, wenn der Gruppen-Admin will. Denn bei Bedarf kann dieser bald über das neue Feature „Nachrichtenverlauf für Gruppen“ neue Mitglieder auf den aktuellen Stand bringen. Dabei werden den Neulingen dann die letzten Nachrichten aus der Gruppe zugestellt.
Mit 25 bis 100 Sachen zurück in die Vergangenheit
Das soll allen Mitgliedern viel Hin und Her mit Screenshots und dem Weiterleiten von Nachrichten ersparen. Und wie weit geht es für die Gruppenneulinge zurück in die Vergangenheit? Die Antwort: Der Admin kann 25 bis 100 der letzten Nachrichten senden, wenn er jemand Neues hinzufügt.
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Wird so ein ganzer Nachrichtenverlauf verschickt, werden alle Gruppenmitglieder aus Transparenzgründen benachrichtigt. Nachrichtenverläufe sollen sich außerdem optisch von normalen Nachrichten abheben.
Admin entscheidet von Fall zu Fall - kann Feature auch abschalten
Das Senden des Nachrichtenverlaufs an neue Mitglieder passiert nicht automatisch und Admins haben auch die Möglichkeit, diese neue Einstellung für ihre Gruppen ganz zu deaktivieren.
Das neue Feature wird schrittweise eingeführt - es kann also etwas dauern, bis es für alle Nutzerinnen und Nutzer verfügbar ist.
Instagram neu anlernen
Wer mit den Content-Empfehlungen auf Instagram nicht oder nicht mehr zufrieden ist, kann diese einfach zurücksetzen. Danach wird der Algorithmus, der hinter den Empfehlungen steht, wieder neu angelernt.
Konkret nennt sich diese Funktion „Content-Vorschläge zurücksetzen“. Sie findet sich in den App-Einstellungen unter „Content-Präferenzen“.
Algorithmus-Neustart macht sich nicht nur im Feed bemerkbar
Der Neustart für Inhaltsempfehlungen macht sich nicht nur im Feed, sondern auch bei der Explore-Seite und bei den Reels bemerkbar. Das Zurücksetzen ändert allerdings nichts an der angezeigten Werbung und lässt auch die Konten unangetastet, denen man folgt, erklärt Instagram.
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Noch vor dem Zurücksetzen bekommt man aber die Möglichkeit, Konten, deren Inhalte einen nicht mehr interessieren, auszusortieren und Themen für Werbung auszuwählen, von der man lieber weniger sehen würde.
Anlernen kann auf Explore-Page auch aktiv beeinflusst werden
Nach dem Zurücksetzen soll der Algorithmus neu lernen, welche Inhalte die Nutzerin oder der Nutzer gut findet - etwa auf Basis dessen, was geteilt wird. Das Anlernen funktioniert aber auch aktiv über das Dreipunkt-Menü an Posts auf der Explore-Seite: Dort lässt sich „Interessiert“ oder „Kein Interesse“ auswählen.
Auf Instagram gibt es aber auch die Möglichkeit, den Feed nicht auf Algorithmus-Basis anzeigen zu lassen, sondern chronologisch („Gefolgt“ und „Favoriten“). (dpa/tmn)
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