TVfL Fredenbeck überzeugt und überrennt den geschockten Gegner
Pelle Fick traf fünf Mal beim deutlichen Auswärtssieg des VfL Fredenbeck. Foto: Struwe (Archiv)
Der Bann ist gebrochen. Nach drei unglücklichen, zum Teil selbst verschuldeten Niederlagen hat der VfL Fredenbeck auswärts einen Sieg eingefahren - und das sehr überlegen.
Fredenbeck. Beim MTV Großenheidorn haben die Fredenbecker nichts anbrennen lassen und deutlich mit 33:25 (19:9) gewonnen. Damit hat sich der VfL mit nunmehr 6:8 Punkten auf den 12. Tabellenplatz der 3. Liga verbessert.
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Das hatten sich die bisher sieglosen Großenheidorner anders vorgestellt, deren Trainer vor dem Spiel die Siegchancen seiner Mannschaft für höher als zuletzt eingeschätzt hatte.
Das Spiel kannte aber nur eine Richtung
Gegen eine hellwache Fredenbecker Mannschaft und einer überragenden Deckung bekam Großenheidorns Angriff aber von Spielbeginn an keinen Stich. Die Folge waren Ballverluste des Gastgebers, „geklaute“ Bälle und Fehlwürfe, die der VfL Fredenbeck mit schnellem Umschaltspiel gnadenlos bestrafte.
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Nach fünf Spielminuten führten die Fredenbecker bereits mit 4:0, nach 10 Spielminuten hieß es 7:1 für den VfL. In der Großenheidorner Halle herrschte Totenstille. Die mitgereisten Fredenbecker Fans hatten längst die Stimmhoheit übernommen.
Die Großenheidorner variierten in ihrer Abwehr ohne Zugriff auf die Fredenbecker Angreifer zu bekommen, bei denen wieder die Außenspieler rechts wie links und Pelle Fick mit konsequenten Durchbrüchen überzeugten.
Trotz klarer Führung spielte Fredenbeck diszipliniert
Der VfL ließ den Ball laufen. Fredenbecks Abwehr, beweglich verschiebend, offensiv den ballführenden Angreifer störend, abgesichert von einem grundsoliden Torwartspiel, stellte die Großenheidorner Angreifer vor unlösbare Rätsel.
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Der Halbzeitstand von 19:9 für den VfL Fredenbeck war eine Demonstration der Leistungsfähigkeit - trotz des durch eine Reihe Langzeitverletzter geschwächten Kaders. „Wir haben eigentlich nur das gemacht, was wir auch in den letzten Spielen gemacht haben,“ erklärte Fredenbecks Coach Matthias Steinkamp nach dem Spiel. Die Mannschaft habe aus einer beweglichen und zugreifenden Abwehr heraus im schnellen Umschaltspiel den Gegner vor unlösbare Aufgaben gestellt und vorgeführt.
Intensität hinterlässt aber auch Spuren
In der zweiten Halbzeit war bei den Aktiven des VfL Fredenbeck „die Luft raus“, zu dominierend war ihr Spiel in der ersten Spielhälfte gewesen, zu eindeutig das Ergebnis. Der MTV Großenheidorn spielte in der Abwehr deutlich offensiver und aggressiver und verkürzte den Rückstand.
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Beim 18:24 (47. Min.) nahm Steinkamp eine Auszeit und forderte Konzentration und Einsatz von seinen Spielern. Die Ansprache fruchtete. Die Großenheidorner Aufholjagd war beendet, der Fredenbecker Auswärtssieg in trockenen Tüchern.
Auch Trainer Steinkamp war zufrieden. „Über die zweite Halbzeit decken wir den Mantel des Schweigens.“ Konstanz der Leistungen sei das Thema der nächsten Spiele. Seine Mannschaft müsse jetzt im nächsten Heimspiel gegen den TuS Vinnhorst (8:6 Punkte, Tabellenplatz 7) nachlegen und „die Punkte von heute veredeln“.
Tore: Sumfleth 2, Brassait 2, Fick 5, Brandt 3, Wafdi 4, D. Müller 2, Ritscher 1, Möller 3, Polak 7/4, Reiners 4
Nächstes Spiel: VfL Fredenbeck - TuS Vinnhorst (Sbd. 17. Okt., 19.30 Uhr)
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