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TVfL Stade feiert nach schwieriger Saison Klassenerhalt im Sportcampus

Die Tänzer des VfL Stade haben den Klassenerhalt gefeiert.

Die Tänzer des VfL Stade haben den Klassenerhalt gefeiert. Foto: Struwe

29 Teams aus vier Ligen zeigten hochklassigen Tanzsport und begeisterten das Publikum auf der Tribüne des Sportcampus beim großen Formationswettkampf des VfL Stade.

Von Redaktion Mittwoch, 15.04.2026, 05:50 Uhr

Stade. Für den ersten Wow-Effekt bei den Zuschauerinnen und Zuschauern sorgte bereits der erste Blick in die Halle. Die gesamte Rückwand des Sportcampus war mit schwarzem Stoff verhüllt, die Tanzfläche mit Lichtelementen eingefasst. Durch die aufwendige Technik wirkte die Halle wie eine professionelle Tanzsportarena.

Den Auftakt machte die Landesliga Nord A Latein. Hier dominierte der GGC Bremen mit seinem D-Team das vierte Ligaturnier und sicherte sich deutlich den Sieg vor dem D- und dem C-Team aus Kiel.

Einmal posieren bitte.

Einmal posieren bitte. Foto: Struwe

Als Highlight folgte die Regionalliga Nord Latein mit ihrem Saisonabschluss. Für die Stader Formation ging es dabei um den Klassenerhalt. Die Hip-Hop-Kids des VfL Stade heizten dem Publikum ordentlich ein.

Krankheitsfall stellt das Team vor große Herausforderung

Das Stader Team schaffte es nicht in das Finale und musste um die letzten drei Plätze tanzen. Nachdem im ersten Ligaturnier der Saison 2025/26 noch Platz drei erreicht wurde, verlief die Saison anschließend wechselhaft. Das Team musste einen schweren Rückschlag verkraften: Ein Ausfall durch Krankheit schockte das Team und stellte die Trainer vor große Herausforderungen.

Innerhalb weniger Tage musste die gesamte Choreografie von acht auf sieben Paare umgebaut werden – neue Bilder, veränderte Abläufe und rotierende Paarkonstellationen. In der Folge erreichte das Team einen fünften sowie zwei siebte Plätze bei den folgenden Turnieren.

Mit viel Motivation und Teamgeist

Beim Heimturnier riefen die Stader noch einmal alles ab. Am Ende reichte es für Platz sieben. Damit konnte der Klassenerhalt gefeiert werden. „Unter diesen Umständen und bei der starken Konkurrenz ein echter Erfolg und zugleich ein guter Grundstein für die kommende Saison“, sagt Trainer Sven Strehlow.

Trainer Kevin Berger hatte am Turniertag Geburtstag und erhielt nach Turnierende noch auf der Tanzfläche ein Ständchen sowie Geschenke. Zudem tanzte die Stader Tänzerin Saskia Schubert in Stade ihr mittlerweile 50. Turnier und wurde dafür entsprechend geehrt.

„Die Saison hat uns vieles abverlangt. Am Ende steht trotz aller Widrigkeiten der Klassenerhalt. Am allerwichtigsten aber: Wir wünschen unserem erkrankten Frontherren alles Gute und hoffen, ihn bald wiederzusehen“, so Strehlow.

VfL Stade organisiert erstmals Bundesligawettkampf

In den Wettkampf der Landesliga Nord B Latein schickte der Stader Coach Kevin Berger das von ihm trainierte E-Team des GGC Bremen. Alle Einsen der Wertung gingen an das Bremer Team, der Turniersieg war Formsache.

Zudem durfte der VfL erstmals eine Veranstaltung der Bundesliga ausrichten. Besondere organisatorische Anforderungen mussten im Vorfeld erfüllt werden. Die 1. Bundesliga Solo Latein feierte in ihrer Premierensaison ihr großes Finale im Sportcampus.

Das Event sei große Werbung für den Tanzsport, den Sportcampus und die Hansestadt Stade gewesen, teilt der VfL mit. Sowohl nationale Wertungsrichter als auch Trainer und Tänzer mit internationaler Turniererfahrung resümierten, dass sie in ihrer Laufbahn selten in einer vergleichbaren Atmosphäre tanzen durften.

  • Am Himmelfahrtswochenende vom 15. bis 17. Mai 2026 findet im Sportcampus der Alster-Elbe-Pokal statt. Einzelpaare aus ganz Deutschland reisen nach Stade, um über drei Tage Punkte und Platzierungen zu sammeln.

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