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Kommunalwahl

TViel Sicherheit und Umweltschutz: Fredenbecks FWG plant acht Projekte

Kandidieren für den Samtgemeinderat: Inge Vagts (obere Reihe von links), Clemens Vagts, Helmut Klintworth, Gerhard Dammann (untere Reihe von links), Josephine Tipke und Cassandra Engel.

Kandidieren für den Samtgemeinderat: Inge Vagts (obere Reihe von links), Clemens Vagts, Helmut Klintworth, Gerhard Dammann (untere Reihe von links), Josephine Tipke und Cassandra Engel. Foto: Montage/FWG Fredenbeck (nomo)

Die Freie Wählergemeinschaft Fredenbeck formuliert acht politische Ziele für die nächsten zwei Jahre. Ein Blick ins Wahlprogramm und auf die Kandidatenliste.

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Von Thies Meyer
20.08.2026, 15:00 Uhr

Fredenbeck. Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) ProBürger Fredenbeck war vor fünf Jahren hinter CDU, SPD und Grünen mit 8,23 Prozent viertstärkste Kraft bei der Samtgemeinderatswahl, bekam in Deinste mit mehr als 21 Prozent sogar die zweitmeisten Stimmen. So bestreitet die Interessengemeinschaft den jetzigen Kommunalwahlkampf personell.

Samtgemeinderat: Sechs wollen wie aktuell Inge Vagts und Helmut Klintworth Ratsmitglied werden

Die stellvertretende Vorsitzende Inge Vagts, Krankenschwester aus Schwinge, führt die Liste der FWG an. Hinter ihr kandidieren der Ingenieur für Verkehrswesen Clemens Vagts aus Schwinge, Fraktionsvorsitzender und Servicetechniker Helmut Klintworth aus Helmste, Elektroinstallateurmeister Gerhard Dammann aus Deinste, Sozialarbeiterin Josephine Tipke aus Fredenbeck und die Schwingerin Cassandra Engel, die als Bürokauffrau arbeitet, komplettiert das Sextett.

Gemeinderäte: Ricarda Baumhauer ist die Siebte im Bunde der FWG

In der kommenden Ratsperiode streben in der Gemeinde Fredenbeck Inge und Clemens Vagts, Tipke, Engel und Ricarda Baumhauer in den Gemeinderat. Die kaufmännische Angestellte Baumhauer mit Wohnsitz in Schwinge tritt als einzige Freie Wählerin nur für den Gemeinderat an.

Klintworth und Dammann werben in Deinste um die Stimmen der Bürger. In der dritten Gemeinde Kutenholz taucht kein Wahlvorschlag von der FWG auf dem Stimmzettel auf.

Für den Kreistag stehen die Freien Wähler Helmut Klintworth (Listenplatz 4) und Inge Vagts (11) im Wahlbereich 4 auf dem Zettel.

Wahlprogramm: Was die FWG von der Nahversorgung bis zu Klima und Umwelt plant

Die FWG listet in ihrem Wahlprogramm acht Projekte, die sie in den nächsten zwei Jahren angehen will. Bei der Aufwertung der Naherholung sollen der Bestand von Rad-, Wander- und Spazierwegen in der Samtgemeinde erfasst und auf Grundlage dessen die Wege verbessert werden. Ähnliches gilt für Spielplätze: Mithilfe einer Bestandsaufnahme sollen die Freizeitanlagen für junge Fredenbecker modernisiert und erweitert werden.

Vagts, Klintworth & Co ist wichtig, dass Fredenbeck eine Kommune zum Wohlfühlen für Familien ist. Deswegen setzen sich die Kandidaten dafür ein, Schulkindern den Weg zum Unterricht so sicher wie möglich zu machen und etwas gegen kritische Verkehrsstellen zu tun.

Das vierte Projekt forciert Klima- und Umweltschutz. Die FWG Fredenbeck setzt sich als Ziel, ein Förderprogramm für Baumpflanzungen und Blühflächen zu starten. In demselben Themenbereich will sie fünftens mehr Photovoltaikanlagen auf öffentliche Gebäude bringen und prüfen, wo sich die erneuerbaren Energieträger wirtschaftlich lohnen.

Laut Wahlprogramm sollen sechstens Bürgerdialoge und öffentliche Fraktionsgespräche regelmäßiger stattfinden. Siebtens dürfen Fredenbecker Vereine und Ehrenamtliche zum einen hoffen, finanziell unterstützt zu werden, und zum anderen erwarten, weniger bürokratische Hürden beim Beantragen von Fördergeldern überwinden zu müssen.

Projekt Nummer acht widmet die FWG Klima und Umwelt. Ein Klimaanpassungskonzept soll Fredenbeck vor Folgen des Klimawandels schützen. Das Konzept könnte Antworten geben, wie sich die Kommune vor Extremwetterereignissen wie Hitze und Starkregen schützt und wie sie zu einer nachhaltigen Kommune mit ausreichend begrünten und wenig versiegelten Flächen wird.

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