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TFreiburg: Landkreis Stade erneuert zerstörten Blitzer an L111

Der im November zerstörte Blitzer wurde durch einen neuen ersetzt.

Der im November zerstörte Blitzer wurde durch einen neuen ersetzt. Foto: Hellwig

Im November des vergangenen Jahres wurde der Blitzer in Freiburg komplett zerstört, jetzt steht die neue Säule. So viel hat den Landkreis das gekostet.

Von Andre Hellwig Mittwoch, 22.04.2026, 14:25 Uhr

Freiburg. Der im November 2025 bei Freiburg an der Landesstraße 111 von Unbekannten völlig zerstörte Blitzer ist diese Woche erneuert worden.

Der Blitzer war in der Nacht vom 14. auf den 15. November 2025 regelrecht „geköpft“ worden - ob mutwillig oder versehentlich, ist bis heute nicht geklärt. Auf dem letzten Foto der Anlage sind zwei sich überholende Lkw zu sehen.

Die Blitzersäule wurde durch den Unfall förmlich „geköpft“.

Die Blitzersäule wurde durch den Unfall förmlich „geköpft“. Foto: Archiv

Ob einer der beiden Fahrer für den Unfall verantwortlich ist, ist nicht bekannt. Der Schaden lag, entgegen einer ersten Schätzung von 170.000 Euro aus dem Jahr 2025, bei 30.000 Euro.

Beschädigungen von Blitzern seien in dieser Dimension bis dahin im Kreis Stade nicht vorgekommen, wie Landkreissprecher Daniel Beneke zum damaligen Zeitpunkt mitteilte. Es habe sich allenfalls um Schmierereien oder Zerstörung der Scheiben gehandelt; mal sei auch eine Fuhre Mist über die Messgeräte gekippt worden.

Unbekannte legten Blitzer-Anhänger in Jork auf kreative Weise lahm

Im März 2025 wurde beispielsweise ein mobiler Blitzer-Anhänger in Jork lahmgelegt - auf eine kreative Art. Unbekannte hatten Baumzweige und Äste um das Messauge des Blitzanhängers positioniert und so den Blitzanhänger außer Funktion gesetzt.

Unbekannte hatten das Messauge des Blitzers ins Visier genommen.

Unbekannte hatten das Messauge des Blitzers ins Visier genommen. Foto: Archiv

Im August griffen Unbekannte im Landkreis Harburg zu drastischeren Mitteln, um einen Blitzer aus dem Verkehr zu ziehen. Sie sprengten in der Nacht einen Blitzer-Anhänger in Sprötze. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von 150.000 Euro.

Auch der mobile Blitzer Anette aus dem Landkreis Stade musste bereits zahlreiche Attacken durch Feuer, Farbe und Aufkleber über sich ergehen lassen. Im März 2023 wurde das Geschwindigkeitsmessgerät des Landkreises erstmals ernsthaft beschädigt. Unbekannte hatten sich an dem mobilen Blitzer in Großenwörden in der Dorfstraße zu schaffen gemacht und die Schutzscheibe der Anlage auf bisher unbekannte Art und Weise zerstört. (tom)

Hinweis der Redaktion: In einer vorherigen Version des Artikels stand fälschlicherwerweise ein Schaden von 170.000 Euro. Die Schadenshöhe wurde im Text korrigiert.

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