B73 in Stade: SUV steht in Flammen – Gaffer filmen alles
Der SUV war während der Fahrt auf der B73 in Brand geraten. Foto: Feuerwehr
Zwischen den Ortschaften Stade und Wiepenkathen gerät ein SUV in Brand. Auf der B73 schlagen Flammen aus dem Fahrzeug.
Stade. Die Freiwillige Feuerwehr Wiepenkathen und der Zug I der Freiwilligen Feuerwehr Stade rückten am Freitagmittag (13. Februar) zu einem Pkw-Brand auf die Bundesstraße 73 aus. Das berichtet der Sprecher der Feuerwehr Wiepenkathen, Daniel Beneke.
In Höhe von Meyers Frischecenter war zwischen den Ortschaften Stade und Wiepenkathen ein SUV in Fahrtrichtung Cuxhaven in Brand geraten. „Beim Eintreffen der Feuerwehrleute schlugen Flammen aus dem Fahrzeug, die Rauchwolke war weithin sichtbar“, so der Feuerwehrsprecher. Ersthelfer hatten die Fahrerin bereits ins Freie geholt.
Ölsperren an der Schwinge
Die Einsatzkräfte hatten den Brand schnell gelöscht. Dabei setzten sie auch Schaummittel ein. Zwischenzeitlich musste die Straßenentwässerung durch die Feuerwehr abgedichtet werden, damit kein kontaminiertes Löschwasser und keine auslaufenden Betriebsstoffe über die reguläre Entwässerung abgeleitet wurden. Der Abwasserverband brachte vorsorglich Ölsperren an den Zuläufen zur Schwinge aus.

Die Freiwillige Feuerwehr Wiepenkathen und der Zug I der Freiwilligen Feuerwehr Stade waren an der Bundesstraße 73 im Einsatz. Foto: Feuerwehr
Rückstau bis zur A26
Zur Reinigung der Fahrbahn wurde eine Spezialfirma hinzugezogen. Deren Reinigungsfahrzeug wurde mit Blaulicht zur Einsatzstelle eskortiert, da sich der Verkehr bis zur A26 zurück staute. Die B73 zwischen den Abfahrten Am Steinkamp/Haddorfer Grenzweg und Haddorfer Hauptstraße war mehrere Stunden lang gesperrt, was massive Verkehrsbehinderungen nach sich zog.

Das Auto brannte vollständig aus. Foto: Feuerwehr
Gaffer filmen an der Einsatzstelle
Zahlreiche Schaulustige filmten das Einsatzgeschehen – teilweise vom Steuer ihrer Pkw aus. Nicht nur wartende, sondern auch an der Einsatzstelle vorbeifahrende Autofahrer stellten auf diese Weise ihre Sensationsgier zur Schau. „Ein Passant lief sogar direkt in die Einsatzstelle, um am ausgebrannten Fahrzeug den Innenraum aufzunehmen“, sagt Beneke. Der sogenannte Gaffer-Paragraf 201a im Strafgesetzbuch sehe für derlei Aktivitäten Geldbußen sowie Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren vor. (pm/set)
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