Auto kracht in Kakerbeck gegen Baum – Fahrer flüchtet in Maisfeld
Der Audi wurde bei dem Unfall schwer beschädigt. Foto: Polizei
Unfall kurz nach Mitternacht: Ein Audifahrer fährt mit seinem Wagen an der K55 gegen eine Birke und macht sich anschließend aus dem Staub.
Kakerbeck. Freitagnacht ist es kurz nach Mitternacht auf der Kreisstraße 74 zwischen Bockholt und Kakerbeck zu einem Verkehrsunfall gekommen, wie Feuerwehr und Polizei berichten.
E-Call-System meldet Unfall an die Rettungsleitstelle
Die Alarmierung erfolgte über das sogenannte das E-Call-System des Wagens, das den Unfall meldete. „Vom Fahrzeugführer kam über den Sprechkontakt keine Rückmeldung“, sagt Feuerwehrsprecher Jürgen Bockelmann. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen Audi, der mit der linken Frontseite gegen eine Birke gefahren war.
Laut Polizeiangaben war der Autofahrer mit seinem schwarzen Audi A4 Avant auf der K74 unterwegs. „Aus bisher ungeklärter Ursache verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Auto, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum“, sagt Polizeisprecher Rainer Bohmbach. Nach Feuerwehrinformationen soll der Unfallfahrer aus Brest kommen.

Die Ortswehren Kakerbeck, Ahlerstedt und Wohlerst wurden alarmiert. Foto: Feuerwehr/Bockelmann
„Der Fahrer hat nach dem Unfall noch telefoniert und ist dann im Maisfeld verschwunden, so ein weiterer Autofahrer, der am Unfallort auf die Einsatzkräfte wartete“, berichtet Feuerwehrsprecher Bockelmann.
Fußspuren führen ins Maisfeld
Mit Unterstützung durch eine Drohne der Feuerwehr Harsefeld und den alarmierten Feuerwehrleuten aus Kakerbeck, Wohlerst und Ahlerstedt suchte die Polizei nach dem Unfallbeteiligten - in dieser Nacht vergeblich. „Gefunden wurden am anderen Ende des Maisfeldes aber Fußspuren, die dort auf den Weg führten. Danach hat sich die Spur dann in der Dunkelheit verloren“, so Bockelmann.
Gegen den Unfallverursacher wird laut Polizei jetzt wegen Unfallflucht ermittelt. Der Audi wurde bei dem Unfall total beschädigt, die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf circa 15.000 Euro.
Einsatz nach zwei Stunden beendet
Etwa 30 Feuerwehrleute sicherten das Unfallfahrzeug ab, nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf und leuchteten die Unfallstelle aus. Das Unfallauto wurde abgeschleppt. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet. Die Besatzung des alarmierten Rettungswagens brauchte nicht tätig zu werden und auch der Notarzt konnte nach kurzer Zeit die Unfallstelle wieder verlassen.
Die K 74 musste für die Zeit der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten gesperrt werden, zu Behinderungen soll es dabei aber angesichts der Uhrzeit nicht gekommen sein.
Zeugen, die Angaben zum Fahrer machen oder sonstige Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich unter 04161/647115 bei der Buxtehuder Polizei zu melden. (PM/bat)
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