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TEinfamilienhaus zerstört: Feuerwehr kann Gebäude nicht retten

Das Wohnhaus brannte in voller Ausdehnung.

Das Wohnhaus brannte in voller Ausdehnung. Foto: Kreisfeuerwehr Rotenburg

Am Freitagmorgen ist ein Brand in einem Einfamilienhaus in Söhlingen (Kreis Rotenburg) ausgebrochen. Die Löscharbeiten zogen sich mehrere Stunden hin.

Von Redaktion Samstag, 13.06.2026, 07:55 Uhr

Söhlingen. Ein Großbrand hat am Freitagmorgen, 12. Juni, zahlreiche Einsatzkräfte aus mehreren Kommunen gefordert. Um 7.54 Uhr wurden die Feuerwehren nach Angaben der Kreisfeuerwehr Rotenburg zu einem Gebäudebrand in Söhlingen alarmiert.

Bereits die ersten eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Hemslingen-Söhlingen bestätigten die dramatische Lage vor Ort: Ein Einfamilienhaus stand in Vollbrand. Aus dem mit einer Photovoltaik-Anlage belegten Dach schlugen bei Eintreffen der Feuerwehr „massive Flammen“, wie Jonas Hermonies, der Sprecher der Kreisfeuerwehr Rotenburg, berichtet.

Trotz des schnellen und umfangreichen Einsatzes konnte der vollständige Verlust des Gebäudes nicht verhindert werden. „Das Wohnhaus brannte bis auf die Grundmauern nieder“, so Hermonies.

Nicht genügend Löschwasser vor Ort

Eine besondere Herausforderung an der Einsatzstelle stellte die Löschwasserversorgung dar. „Am Brandobjekt stand kein ausreichendes Löschwasser unmittelbar zur Verfügung“, berichtet Hermonies. Daher musste die Wasserversorgung über eine längere Wegstrecke aufgebaut werden. Zusätzlich nutzten die Einsatzkräfte einen nahegelegenen Teich eines Nachbarn.

Die Feuerwehren konnten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern. Damit gelang es den Einsatzkräften, noch größere Schäden abzuwenden. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Zur Brandursache kann die Feuerwehr laut Hermonies keine Angaben machen.

Insgesamt waren mehr als 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Technischem Hilfswerk im Einsatz. Unterstützt wurden die örtlichen Kräfte durch mehr als zwölf Feuerwehren aus der Samtgemeinde Bothel, der Stadt Visselhövede, der Stadt Rotenburg (Wümme), der Gemeinde Scheeßel sowie aus dem Heidekreis und von der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Zeven mit Einsatzkräften aus Schneverdingen, Tewel und Neuenkirchen.

Gebäude muss nach und nach abgetragen werden

Auch der THW Ortsverband Rotenburg (Wümme) wurde zur Unterstützung alarmiert. Nachdem das Gebäude durch den Brand stark beschädigt worden war, musste es im weiteren Einsatzverlauf Stück für Stück abgetragen werden, um verbliebene Glutnester erreichen und gezielt ablöschen zu können.

Die Nachlöscharbeiten und die Kontrolle des Brandobjektes auf verbliebene Glutnester dauerten über mehrere Stunden an. Aufgrund der Photovoltaikanlage auf dem Dach war dabei besondere Vorsicht erforderlich. (tom/pm)

Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden.

Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden. Foto: Kreisfeuerwehr Rotenburg

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