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TGroßalarm in Nottensdorf: Wieder brennen Strohballen lichterloh

Zwischen Nottensdorf und Horneburg standen Strohballen in hellen Flammen.

Zwischen Nottensdorf und Horneburg standen Strohballen in hellen Flammen. Foto: Feuerwehr

Wegen der starken Rauchentwicklung wurden die Anwohner per App gewarnt: Bis in die frühen Morgenstunden haben mehr als 100 Einsatzkräfte ein Feuer bekämpft.

Von Andre Hellwig Montag, 01.06.2026, 15:20 Uhr

Nottensdorf. Viele Feuerwehrleute saßen am Sonntagabend vor dem Fernseher und sahen sich das Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Finnland an, als die Pieper Alarm gaben. Gegen 22 Uhr ging die Meldung über einen vermeintlichen Vegetationsbrand in Nottensdorf ein.

Schon bei der Anfahrt war der Feuerschein für die Einsatzkräfte weithin sichtbar. „Eine große Fläche von aufgestapelten Strohballen stand aus bislang ungeklärter Ursache in Vollbrand“, berichtet Viviane Schulze, Pressesprecherin der Feuerwehren der Samtgemeinde Horneburg.

Schwierige Löscharbeiten für mehr als 100 Feuerwehrleute

„Aufgrund der starken Brandentwicklung und der Lage der Einsatzstelle wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert“, sagt die Feuerwehrsprecherin. Mehr als 100 Feuerwehrkräfte der Wehren aus Horneburg, Bliedersdorf und Nottensdorf und auch Einheiten aus der Stadt Buxtehude sowie aus der Gemeinde Jork und der Kreisfeuerwehr waren im Einsatz.

Wie am Freitag in Fredenbeck-Deinste, standen in der Nacht zu Montag Strohballen in Horneburg-Nottensdorf in Flammen.

Wie am Freitag in Fredenbeck-Deinste, standen in der Nacht zu Montag Strohballen in Horneburg-Nottensdorf in Flammen. Foto: Hellwig

Die abgelegene Lage des Feuers, abseits der Landstraße 130, stellte die Einsatzkräfte vor eine logistische Herausforderung. Zunächst war der Brandort nur über einen Feldweg zu erreichen, es gab keine direkte Löschwasserversorgung.

Die Feuerwehr hatte bei den Löscharbeiten mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen.

Die Feuerwehr hatte bei den Löscharbeiten mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen. Foto: Feuerwehr

„Um die brennenden Strohballen effektiv ablöschen zu können, mussten diese aufwendig auseinandergezogen werden“, so Schulze. Mit dem Radlader des Eigentümers als Unterstützung wurden die Ballen zerteilt und anschließend gelöscht.

Die Arbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an.

Über eine Warn-App wurde die Anwohner von Nottensdorf und Bliedersdorf vor der starken Rauchentwicklung gewarnt.

Nottensdorfer und Bliedersdorfer wurden per Warn-App vor der starken Rauchentwicklung gewarnt.

Nottensdorfer und Bliedersdorfer wurden per Warn-App vor der starken Rauchentwicklung gewarnt. Foto: Feuerwehr

War es Brandstiftung?

Die Polizei Buxtehude hat die Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen. „Zum jetzigen Zeitpunkt liegen vereinzelte Hinweise auf Personen vor, die mit dem Ereignis im Zusammenhang stehen könnten“, sagt Matthias Bekermann, Stader Polizeisprecher. Da die Ermittlungen noch am Anfang stünden, gebe jedoch noch keine belastbaren Ergebnisse.

Erst am Freitag sind rund 300 Strohballen in Fredenbeck-Deinste völlig niedergebrannt. Auch hier laufen laut Polizei noch die Brandermittlungen.

Zwischen Nottensdorf und Horneburg standen Strohballen in hellen Flammen.

Zwischen Nottensdorf und Horneburg standen Strohballen in hellen Flammen. Foto: Feuerwehr

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