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TFlammen schießen aus Fritteuse: Feuerwehr löscht Feuer bei Burger Drive in Stade

Rauch steigt auf nach einem Feuer bei Burger Drive in Stade-Wiepenkathen an der Ecke B73/Am Lohberg.

Rauch steigt auf nach einem Feuer bei Burger Drive in Stade-Wiepenkathen an der Ecke B73/Am Lohberg. Foto: Vasel

Großeinsatz für die Ortsfeuerwehren Wiepenkathen und Stade (Zug I). Am Donnerstag um 22.22 Uhr brannte es im Burger Drive in Stade an der Ecke B73/Am Lohberg.

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Von Björn Vasel
17.07.2026, 01:30 Uhr

Stade. „Bei unserem Eintreffen war der Burger Drive bereits vollkommen verraucht“, sagte Einsatzleiter Jörg Bastian dem TAGEBLATT am Donnerstagabend. Die Fritteusen standen in Flammen. Die Flammen waren offenbar durch den Abzugskanal unter der Decke bis in die Filteranlage in dem Technikraum auf dem Dach des Schnellrestaurants gezogen.

Die Ortsfeuerwehren Stade und Wiepenkathen retten das Schnellrestaurant.

Die Ortsfeuerwehren Stade und Wiepenkathen retten das Schnellrestaurant. Foto: Vasel

Glücklicherweise waren Feuerwehrkräfte des Fachzugs Dekon (Dekontamination) nach einer Übung an dem Schnellrestaurant an der B73 vorbeigefahren. Diese Feuerwehrleute sorgten vor dem Eintreffen der Ortsfeuerwehren Wiepenkathen und Stade (Zug I) für die Evakuierung des Gebäudes. Zu dem Zeitpunkt seien noch vier Mitarbeiter und zwei Gäste vor Ort gewesen, so Feuerwehrsprecher Stefan Braun. Es gab keine Verletzten.

Löschangriff von zwei Seiten erfolgreich

Unter schwerem Atemschutz rückten die Feuerwehrleute vor. Von zwei Seiten „begann der Löschangriff“, so Ortsbrandmeister Jörg Bastian. Auch die Drehleiter ging in Stellung. Im Inneren war es so heiß, dass sogar das Kunststoffglas der Deckenleuchten in der Systemküche schmolz. Rund 60 Feuerwehrleute aus den Ortsfeuerwehren Wiepenkathen und Stade (Zug I) waren im Einsatz.

Einige 100 Meter Schlauch wurden verlegt. Die Fritteusen wurden mit Metalldeckeln abgedeckt, um die Zufuhr von Sauerstoff zu unterbinden. Filter und Abzug waren schwarz wie Kohle, vermutlich spielten bei diesem Feuer auch Fettablagerungen eine Rolle. Laut Restaurantbetreiber sei die Anlage allerdings „erst vor vier Wochen“ von einer Fachfirma gereinigt worden.

So sahen die Filter nach dem Feuer bei Burger Drive in Stade-Wiepenkathen aus.

So sahen die Filter nach dem Feuer bei Burger Drive in Stade-Wiepenkathen aus. Foto: Vasel

Die verkokelten Filter wurden schließlich aus dem verqualmten Technikraum entfernt und über die Außentreppe auf den Parkplatz geworfen. Das Gebäude wurde belüftet, auch nach 23 Uhr war noch Rauch über dem Gebäude zu sehen.

Nach der Bekämpfung des Feuers bei Burger Drive in Stade-Wiepenkathen wird das verrauchte Gebäude belüftet.

Nach der Bekämpfung des Feuers bei Burger Drive in Stade-Wiepenkathen wird das verrauchte Gebäude belüftet. Foto: Vasel

Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers aus den Fritteusen sowie aus der Filter- und der Abzugsanlage auf die übrigen Bereiche der Systemküche, den Sitzbereich und die weiteren Räumlichkeiten, aber auch umliegende Gebäude wie die Tankstelle verhindert werden. Polizei und Feuerwehr gehen von einem Brandschaden in Höhe von 50.000 Euro aus.

Atemschutzträger warten auf ihren Einsatz beim Burger-Drive-Feuer in Stade-Wiepenkathen an der Ecke B73/Am Lohberg.

Atemschutzträger warten auf ihren Einsatz beim Burger-Drive-Feuer in Stade-Wiepenkathen an der Ecke B73/Am Lohberg. Foto: Vasel

Erst nach Reinigung und Reparatur wird der Burger Drive wieder öffnen können. Laut Vize-Stadtbrandmeister Wilfried Sprekels war es nicht der erste Einsatz dort, er kann sich bereits an einen Einsatz von 2024 erinnern.

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