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Kommunalpolitik

TJa zur Fusion: Steinkirchen fordert Einheitsgemeinde Lühe ab 2031

Hier werben Nikolai Müller, Anne Rosenfeld und Sonja Zinke für das Projekt Dorfregion. Zinke will mehr: eine Einheitsgemeinde.

Hier werben Nikolai Müller, Anne Rosenfeld und Sonja Zinke für das Projekt Dorfregion. Zinke will mehr: eine Einheitsgemeinde. Foto: Vasel

Die Gemeinde Steinkirchen schlägt vor, dass sich die Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Lühe zum 1. November 2031 zu einer Einheitsgemeinde zusammenschließen.

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Von Björn Vasel
Freitag, 06.03.2026, 10:50 Uhr

Steinkirchen. Mit dem Beschluss, Fusionsverhandlungen aufzunehmen, setze der Rat ein klares Zeichen für eine zukunftsfähige kommunale Struktur, so Bürgermeisterin Sonja Zinke. Es gelte, die Abläufe in der Verwaltung effizienter zu gestalten und finanzielle Ressourcen gezielter einzusetzen.

„Wir sehen in einer Einheitsgemeinde Lühe große Chancen für unsere Bürgerinnen und Bürger. Es geht um stärkere Gestaltungsmöglichkeiten und klare organisatorische Strukturen“, sagte Zinke.

Bürgermeisterin: Lösung für alle finden

Der Rat sei sich bewusst, dass eine Fusion die Zustimmung aller Mitgliedsgemeinden voraussetzt. Es gelte, frühzeitig in die Diskussion einzusteigen. Dazu gehören Vertretungsstrukturen, wie Ortsrat oder Ortsvorsteher, Bauleitplanung und Sicherung der Dorfgemeinschaftshäuser.

Die Identität der einzelnen Ortschaften, gewachsene Strukturen und das ehrenamtliche Engagement vor Ort sollen auch in einer Einheitsgemeinde ihren festen Platz behalten. Zinke: „Wir respektieren, dass es unterschiedliche Einschätzungen gibt. Gerade deshalb halten wir es für wichtig, konkrete Modelle zu entwickeln und sachlich über Vor- und Nachteile zu sprechen. Unser Ziel ist es, eine Lösung zu finden, die möglichst von allen getragen wird.“

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