Lkw-Fahrer mit Schädelhirntrauma aufgefunden – Polizei sucht Zeugen
Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. (zu dpa: «Güterzug stürzt in München von Brücke») Foto: Daniel Karmann/dpa
Auf einem A7-Parkplatz im Landkreis Harburg wird ein Verletzter gefunden, der Mann muss sofort im Krankenhaus operiert werden. Was ist mit ihm geschehen?
Landkreis Harburg. Am Sonntagabend wurden Polizei und Rettungsdienst auf Parkplatz Schaapskaben, zwischen den Autobahnanschlussstellen Garlstorf und Egestorf, gerufen.
Zeugen hatten einen 45-jährigen Lkw-Fahrer benommen auf seinem Fahrersitz vorgefunden. „Der Mann wurde von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug herausgeholt und mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht“, sagt Jan Krüger, Sprecher der Harburger Polizei. Im Krankenhaus sei ein Schädelhirntrauma festgestellt worden, was eine sofortige Operation notwendig machte. Der Mann sei nach diesem Eingriff stabil.
Blaulicht
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Die Polizei befragte anwesende Lkw-Fahrer.“ Demnach war das Opfer am Vorabend mit zwei anderen Männern gesehen wurden, als diese auf einer Parkbank saßen und offenbar reichlich Alkohol konsumierten“, so Krüger. Ein Zeuge habe sich erinnert, dass der Verletzte einmal hingefallen war und wohl kurzzeitig das Bewusstsein verloren hatte.
Ist ein Faustschlag Ursache für die Verletzung des Lkw-Fahrers?
„Unter Umständen sei ein Faustschlag eines anderen Mannes hierfür ursächlich gewesen“, berichtet der Polizeisprecher. Da der Verletzte sich aber abgerappelt habe, hatten die Fahrer auf einen Notruf verzichtet. Am Sonntagabend sei einem Mann jedoch die eingeschaltete Warnblinkanlage an dem Sattelschlepper aufgefallen. Er fand den 45-Jährigen den Angaben nach bewusstlos auf seinem Fahrersitz vor.
Die Polizei hat ein Verfahren wegen Verdachts der Körperverletzung eingeleitet und sucht Zeugen, die am Samstagabend auf dem Parkplatz waren und entsprechende Beobachtungen gemacht haben. (fe)
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