TMysteriöser Fund in Seevetal: Polizei entdeckt 60 Katzen in Pkw
60 Katzen sollen in Seevetal in einem Anhänger eingesperrt worden sein (Symbolbild). Foto: Unsplash/theluckyneko
Die Beamten staunen nicht schlecht: Immer mehr Katzen kommen in dem Anhängergespann in Seevetal (Landkreis Harburg) zum Vorschein.
Landkreis Harburg. 60 Katzen sind vor zwei Wochen in Seevetal im Landkreis Harburg in einem geparkten Pkw mit Anhänger gefunden worden. Das bestätigte der Landkreis Harburg jetzt auf Nachfrage. Die Tiere seien vom Veterinäramt eingezogen worden und würden aktuell in Tierheimen versorgt werden.
Zeuge entdeckt verdächtiges Fahrzeug in Seevetal
Laut Angaben der Polizei meldete am Freitag, 03. Juli, ein Zeuge das verdächtige Fahrzeug in einem Seevetaler Wohngebiet. Im Auto entdeckten der Zeuge und Polizisten zehn Tiertransportboxen mit Katzen. In dem abgedeckten Anhänger fanden sie weitere Transportboxen mit rund 50 zusätzlichen Katzen. Nach ersten Einschätzungen der Beamten wirkten einige der Tiere nicht gesund. Die Polizei informierte daraufhin das Veterinäramt des Landkreises.
Rätsel um die Herkunft der Tiere
Tierärzte untersuchten die Katzen vor Ort, beschlagnahmten sie und verteilten sie anschließend auf verschiedene Tierheime. „Dort werden sie jetzt medizinisch versorgt und betreut“, sagt Bernhard Frosdorfer, Sprecher des Landkreises Harburg.
Nach aktuellem Stand geht der Landkreis davon aus, dass die Katzen mehreren verschiedenen Besitzern gehören. Es habe sich nicht um Streunerkatzen gehandelt, so Frosdorfer. Die Katzen seien auch nicht von der Straße eingefangen worden. Die genauen Umstände des Falls und wem die Katzen gehören, sind bislang nicht vollständig geklärt.
Veterinäramt arbeitet an Aufklärung
Mitarbeiter des Veterinäramts prüfen auch, ob die Tiere wieder an die möglicherweise vorhandenen Halter zurückgeben werden könntenn. Aber nur, wenn keine Tierhaltungsverbote oder ähnliches bestehen, erklärte der Sprecher. Größere Ermittlungen der Polizei gibt es nach jetzigem Stand noch nicht, man warte auf die Ergebnisse des Veterinäramts.
Sollten Katzen zur Vermittlung freigegeben werden, will der Landkreis dies gesondert bekannt geben. Der Landkreis bittet aktuell darum, dass niemand im Kreishaus wegen einer Vermittlung der Katzen anfragt. Auch knapp zwei Wochen nach dem Fund bleiben die genauen Hintergründe des Falls unklar.
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