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TSchwer verletzt: Fahrradfahrer fällt bei Hahnöfersand Ost in die Elbe

Schwerer Unfall in Hahnöfersand Ost: Ein Fahrradfahrer ist in Jork-Hinterbrack an der Elbe ins Wasser gestürzt.

Schwerer Unfall in Hahnöfersand Ost: Ein Fahrradfahrer ist in Jork-Hinterbrack an der Elbe ins Wasser gestürzt. Foto: Hellwig

Dramatische Rettungsaktion an der Elbe in Jork-Hinterbrack: Ein Fahrradfahrer ist am Sonntag in den Fluss gestürzt.

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Von Björn Vasel
19.07.2026, 20:20 Uhr

Jork. Kurz vor 16.30 Uhr ging der Notruf ein. Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle (FRL) in Stade-Wiepenkathen alarmierte umgehend die Wasserretter der DLRG und die Ortsfeuerwehr Borstel. Die Einsatzkräfte der DLRG-Rettungswache Lühe-Wisch - besetzt von der Ortsgruppe Buxtehude - brachen umgehend auf dem See- und auf dem Landweg auf.

Auch das DLRG-Einsatzboot Klüten aus Buxtehude war vor Ort, die Wasserretter holten den Radler aus der Elbe.

Auch das DLRG-Einsatzboot Klüten aus Buxtehude war vor Ort, die Wasserretter holten den Radler aus der Elbe. Foto: Hellwig

Was war passiert? In Hahnöfersand Ost war ein Fahrradfahrer an der Elbe auf Höhe des Wendehammers - unmittelbar vor dem Zaun der Haftanstalt - in den Fluss gefallen, sagt der Sprecher der Feuerwehr in der Gemeinde Jork, Tim Ladwig. Bei Niedrigwasser sei der Mann mit dem Kopf auf die Steine gefallen. Er blieb im Flussbett liegen. Doch das Wasser stieg mit Einsetzen der Flut wieder an. Die DLRG-Retter stiegen ins Wasser. Den Wasserrettern gelang es, den Schwerverletzten über Wasser zu halten. Dann trafen auch die Kräfte der Ortsfeuerwehr Borstel und der DLRG-Einsatzleitwagen der Ortsgruppe Horneburg/Altes Land ein. Mit vereinten Kräften zogen sie den Verunglückten in das DLRG-Einsatzboot Klüten.

Mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus

Notfallsanitäter der DRK-Rettungswache in Guderhandviertel versorgten den Schwerverletzten. Dann packten alle mit an: Notfallsanitäter, Wasserretter und Feuerwehrleute trugen den Mann auf einem Spineboard an Land - über die steile, rutschige Ufersicherung aus schweren Schüttsteinen vor dem Elbdeich. Das Spineboard als Hilfsmittel zur Rettung verunglückter Personen kommt vor allem zum Einsatz, wenn schwere Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen nicht auszuschließen sind.

Wenig später landete ein Rettungshubschrauber am Elbdeich. „Der Patient wurde nach Boberg geflogen“, sagte Ladwig. Das ist ein Unfallkrankenhaus in Hamburg-Lohbrügge. Warum der Mann an der Spundwand mehrere Meter tief in die Elbe gefallen ist, stehe noch nicht fest. Es war sehr windig.

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