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TKarambolage auf der K39 in Jork: Polizei gibt weitere Details bekannt

Vier Fahrzeuge landeten nach der Kollision auf der K39 bei Jork im Graben.

Vier Fahrzeuge landeten nach der Kollision auf der K39 bei Jork im Graben. Foto: Hellwig

Großeinsatz in Borstel: Auf der Kreisstraße 39 sind mehrere Fahrzeuge kollidiert. Die Insassen wurden zum Teil schwer verletzt. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Von André Hellwig Mittwoch, 03.06.2026, 12:00 Uhr

Jork. Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Dienstagabend (2. Juni 2026) auf der Kreisstraße 39 in Jork-Borstel ereignet.

Ein Unfallopfer schwer verletzt

Nur wenige Hundert Meter vom Gerätehaus der Feuerwehr Borstel entfernt waren gegen 17.45 Uhr vier Fahrzeuge, darunter zwei SUV, zusammengestoßen. Die Autos kamen von der Fahrbahn ab und landeten im Graben neben der Kreisstraße.

„Eine 65-jährige Frau aus Hollern-Twielenfleth befuhr mit ihrem BMW X3 die K39 in Richtung Hamburg, geriet aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr und verursachte eine Kollision mit insgesamt vier beteiligten Autos“, rekonstruiert Polizeisprecher Matthias Bekermann am Mittwoch den Unfallhergang.

Anwohner holen Hilfe

Anwohner und nachfolgende Autofahrer eilten sofort zum Unfallort, um Erste Hilfe zu leisten. Sie setzten auch den Notruf ab. Die Einsatzleitstelle in Stade schickte daraufhin ein Großaufgebot an Rettungskräften zum Unfallort.

Fünf Rettungs- und ein Notarztwagen wurden alarmiert, um die Verletzten versorgen zu können. Aus Hamburg wurde ein weiterer Notarzt mit dem Rettungshubschrauber „Christoph Hansa“ eingeflogen.

Harsefelderin wird in Hamburger Klinik geflogen

Fünf Menschen wurden bei der Kollision verletzt. Eine 54-jährige Harsefelderin, die mit ihrem Audi A3 in den Unfall verwickelt war, erlitt den Angaben nach schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung mit dem Hubschrauber in eine Hamburger Klinik geflogen.

Bekermann: „Die Insassen eines Volvo XC60, ein 43-jähriger Horneburger und ein 45-jähriger Agathenburger, kamen mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus; ebenso ein 59-jähriger Buxtehuder, der mit seinem VW Golf an dem Unfall beteiligt war.“ Die fünfte verletzte Person habe auf eine Behandlung im Krankenhaus verzichtet.

Mutmaßliche Unfallverursacherin verweigert die Aussage

Die 65-jährige mutmaßliche Unfallverursacherin habe von ihrem Recht Gebrauch gemacht, vor der Polizei keine Angaben zur Sache zu machen. „Entsprechend bleibt die genaue Unfallursache vorerst unklar“, sagt Bekermann.

Die Autos wurden durch die Kollision teils erheblich beschädigt und mussten später durch Abschleppunternehmen geborgen werden.

Die Feuerwehren aus Jork, Ladekop und Jork-Borstel unterstützten die Rettungsarbeiten und leiteten den Verkehr ab. Am Dienstagabend war die Kreisstraße am Elbdeich für die Dauer der Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 3. Juni um 12.03 Uhr um Angaben zu den Verletzten und zum Unfallhergang ergänzt.

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