Zähl Pixel
Blaulicht

TSirenen in Jork: Traktor in Obstplantage ausgebrannt

Das Fahrzeug war nicht mehr zu retten.

Das Fahrzeug war nicht mehr zu retten. Foto: Hellwig

In der Gemeinde Jork brannte am Morgen des 1. Mai ein Traktor mitten in einer blühenden Apfelplantage. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Einheiten aus.

Von Andre Hellwig Freitag, 01.05.2026, 10:52 Uhr

Jork. Um 6.20 Uhr alarmierten die Sirenen: Über einer Obstplantage am Obstmarschenweg zwischen Jork und Mittelnkirchen stieg eine große, schwarze Rauchsäule auf.

Da es zunächst unklar war, wo sich die Einsatzstelle genau befand, alarmierte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle die Feuerwehren Borstel, Jork und Ladekop, die zum Brandort eilten. Dort stand ein Traktor lichterloh in Flammen, mitten in den bereits blühenden Apfelbäumen.

Nur noch ein Wrack

Der Traktor war in der Nacht an eine Beregnungsanlage gekoppelt, um für die Apfelbäume Wasser zu fördern. Ein technischer Defekt am Morgen war offenbar die Ursache.

Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen mit Löschschaum. Von dem Fahrzeug blieb nur noch ein qualmendes Stahl- und Metallwrack übrig. Verletzt wurde niemand. Nach rund einer Stunde rückten die Einsatzkräfte wieder ab.

Die Feuerwehrleute setzten Löschschaum ein.

Die Feuerwehrleute setzten Löschschaum ein. Foto: Feuerwehr

Kein Einzelfall im Alten Land

Es ist nicht der erste Traktorbrand in der Region in letzter Zeit. Bereits am 12. April brannte in den Obstplantagen in Moorende ein Traktor während der Arbeit.

Der Fahrer bemerkte Rauch und Flammen rechtzeitig und stieg aus. Er ist selbst Mitglied der Feuerwehr Moorende und versuchte, den Brand mit den vor Ort verfügbaren Mitteln einzudämmen.

Rund 70 Einsatzkräfte löschten das Feuer ebenfalls mit Schaum. Auch dort war vermutlich ein technischer Defekt die Ursache. Den Schaden schätzte die Polizei auf 20.000 Euro.

Güllefass umgekippt

Doch nicht nur brennende Traktoren beschäftigen die Feuerwehren in der Region. Anfang März kippte in Osten ein mit rund 20.000 Litern gefüllter Güllehänger in die Altendorfer Straßenwettern, nachdem der Fahrer mit dem schweren Gespann in den aufgeweichten Seitenstreifen geraten war.

Feuerwehren aus Osten und Warstade sicherten die Einsatzstelle, dämmten die ausgelaufene Gülle ein und reinigten die Straße. Die Bergung des Anhängers dauerte bis in die späten Abendstunden. Der Sachschaden war hoch, der Fahrer blieb unverletzt. (lw/pm)

Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel