TUnfall auf A1 verursacht mehrere weitere Unfälle – kilometerlanger Stau
Die Unfallstelle in Hollenstedt am Samstagmittag. Foto: JOTO
Auf der A1 bei Hollenstedt ging am Mittag auf einer Strecke von 15 Kilometern nichts mehr. Die Ursache: Ein Unfall, der mehrere Unfälle nach sich zog.
Hollenstedt. Mehrere Unfälle haben am Sonnabendmittag, 25. Juli, in Hollenstedt im Landkreis Harburg zu einem rund 15 Kilometer langen Stau auf der A1 zwischen Bremen und Hamburg geführt. Nach ersten Polizeiangaben ereignete sich gegen 11:10 Uhr der erste Unfall auf Höhe der Raststätte Aarbachkate. Nach Zeugenangaben waren vier Autos in den Auffahrunfall verwickelt, mehrere Fahrzeuge sollen in Leitplanken gefahren sein. Wie die Polizei mitteilte, sollen die Beteiligten unverletzt geblieben sein oder nur nur leichte Verletzungen erlitten haben. Für die Aufräumarbeiten sperrten Polizisten die A1 in Richtung Hamburg vollständig.
Mehrere Unfälle im Rückstau
Nur wenige Meter weiter im bereits entstandenen Rückstau kollidierten ein LKW und ein PKW. Dabei blieb es nach ersten Erkenntnissen bei Sachschaden. Der Rückstau wuchs in der Folge auf etwa 15 Kilometer mit Unterbrechungen bis nach Sittensen an. Innerhalb dieses Staus ereigneten sich weitere Auffahrunfälle, die wiederum zusätzliche Behinderungen nach sich zogen. Bis zum Mittag blieb es bei den Folgeunfällen bei Sachschäden.
Sperrung über eine Stunde
Insgesamt waren nach bisherigen Erkenntnissen mehr als acht Fahrzeuge an den Unfällen beteiligt. Die Aufräumarbeiten und die Unfallaufnahmen dauerten am Mittag weiter an. Die Vollsperrung konnte nach einer Stunde aufgehoben werden. „Da fast alle Bundesländer und auch mehrere Nachbarländer Ferien haben, gibt es eine hohe Verkehrsbelastung“, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei.
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