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Fußball-Oberliga

T0:0 gegen LSK: D/A II steckt weiter in der Ergebniskrise

Der erhoffte Sieg gegen den Lüneburger SK Hansa bleibt aus. Luca Daginnus hatte für D/A II einige Möglichkeiten in der Schlussphase.

Der erhoffte Sieg gegen den Lüneburger SK Hansa bleibt aus. Luca Daginnus hatte für D/A II einige Möglichkeiten in der Schlussphase. Foto: Jörg Struwe

Wieder kein Sieg. Aufsteiger D/A II hat aus elf Oberliga-Spielen nur vier Punkte geholt. Warum Teamchef Benjamin Zielke weiter Optimismus ausstrahlt.

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Von Daniel Berlin
22.10.2026, 13:05 Uhr

Drochtersen. Die zweite Mannschaft der SV Drochtersen/Assel hat sich am Mittwochabend vom Lüneburger SK Hansa mit einem 0:0 getrennt. Der Befreiungsschlag des Tabellenletzten aus Kehdingen gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Lüneburger ist damit ausgeblieben.

D/A-Teamchef Benjamin Zielke lobte nach dem Abpfiff das Engagement seiner Mannschaft. Der LSK überließ den Drochtersern über weite Strecken der Partie den Ball. D/A war um Spielkontrolle bemüht. Im letzten Drittel, in der gefährlichen Zone vor dem Lüneburger Tor, habe die Genauigkeit gefehlt.

Lüneburger SK vergibt hochkarätige Chancen

„In der ersten Halbzeit hat Lüneburg im Grunde genommen nicht stattgefunden“, sagt Zielke. Dabei gingen einige hochkarätige Chancen in die LSK-Statistik ein. Zielke interpretiert das Spielgeschehen anders.

Nick Tappe schoss in der 13. Minute freistehend aus Nahdistanz knapp über das Tor. In der 22. Minute prallte der Ball nach einem Schuss von Malte Meyer an die Latte. Sieben Minuten vor dem Seitenwechsel vereitelte D/A-Keeper Fabian Klinkmann eine Großchance von Tappe per Fußabwehr. Und D/A II?

Roberto Sandu hatte in der 16. Minute eine gute Idee. Hinter seinem Schlenzer war kein Druck. Kein Problem für den routinierten Torwart Arne Exner. Julian Budde verpasste in der 31. Minute den Abschluss. Ein Haken zu viel. Connor Rohra schoss wenig später drüber. Einen Versuch von Niklas Ellerwald und einen strammen Schuss von Rohra entschärfte Exner kurz vor der Pause.

SV D/A macht in der Schlussphase Druck

Nach Wiederanpfiff traf Lüneburgs Nick Tappe per Kopf nur den Pfosten. Klinkmann war noch dran. Der LSK war weitaus näher dran an der Führung als D/A.

Die Schlussphase des Spiels gehörte den Drochtersern. Aber im Abschluss fehlte das Glück. Lüneburg blockte einen Schuss von Sandu und zwei Versuche von Luca Daginnus. Als der Schiedsrichter schließlich abpfiff, sanken einige Drochterser enttäuscht zu Boden. Sie haben gekämpft bis zur letzten Sekunde. Aber die Ergebniskrise setzt sich fort. Der Aufsteiger holte aus elf Spielen vier Punkte und bleibt Letzter der Oberliga. Die Baustellen sind ausgemacht.

Das Tempo beim Umschaltspiel, die sogenannte Boxbesetzung. Nach den durchaus gefälligen Angriffen über die Flügel fanden die D/A-Schienenspieler mit ihren Flanken im Strafraum kaum Abnehmer. „Das müssen wir uns ganz klar ankreiden“, sagt Zielke. Außerdem suchte D/A zu oft den Weg durch das kompakte Zentrum.

Der Teamchef zieht das Positive aus der Begegnung. Zielke gibt sich als heilloser Optimist. Er ordnet das 0:0 gegen eine Mannschaft, die in elf Partien sieben Mal Remis spielte, nicht als Misserfolg ein. „Auch wenn die mit uns unten drin stehen. Die verkaufen sich auch unter Wert“, sagt Zielke.

Benjamin Zielke und sein grenzenloser Optimismus

Zielke bleibt bei seiner Linie: „Ich weiß gar nicht, ob ich jemanden kenne, der noch mehr Optimismus in sich trägt“, sagt Zielke. Daran hält er fest. Und warum steigt D/A II nicht ab? Die Mannschaft, die nach Vorsfelde die wenigsten Tore der Liga schießt und nach dem SC Hemmingen-Westerfeld und dem SV Vorwärts Nordhorn die meisten Gegentreffer kassiert?

Der Optimist Zielke sagt: „Weil wir alles dafür tun werden, dass es nicht dazu kommt. Weil wir endlich die Tore machen und hinten weiter stabil stehen.“ Ein Blick auf die Tabellensituation werde D/A nicht „auseinanderfallen lassen“.

Am Sonntag, 25. Oktober, hat D/A II ab 14.30 Uhr beim Tabellenneunten SV Meppen II die nächste Gelegenheit, Boden gut zu machen.

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